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16.12.2011 | 10:26 h

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ADFC fordert: Nachhaltige Mobilität auf zwei Rädern

Der ADFC fordert die Bundesregierung auf, nach der Energiewende nun die Verkehrswende einzuleiten. Immer mehr Menschen steigen aufs Fahrrad um, gleichzeitig nimmt der Führschein- und Autobesitz unter jungen Großstädtern ab.

Viele Bundesbürger seien bereit, aus Umweltschutzgründen weniger Auto zu fahren, stellt der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung in einem Gutachten für den Bundestag fest. Der Markt für Elektroautos ist gegenwärtig noch sehr klein, so der Beirat. Damit bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen fahren, stellt die Bundesregierung laut Gutachten seit 2005 und noch bis 2013 insgesamt 700 Millionen Euro zur Verfügung.


„Elektroautos lösen die Platz- und Parkprobleme in den Innenstädten nicht, das Fahrrad schon. Vergleicht man den Absatz von Elektrofahrrädern und Elektroautos, ist völlig unverständlich, warum die Bundesregierung auf das Auto setzt, während sich die Bundesbürger bei der Elektromobilität für das Fahrrad entscheiden“, sagt der ADFC-Bundesvorsitzende Ulrich Syberg. Laut Gutachten gibt es in Deutschland 1.588 Elektroautos. Nach Prognosen der Fahrradindustrie sollen zu den rund 530.000 Pedelecs und E-Bikes bis Ende 2011 weitere 300.000 hinzukommen.

(Quelle: )

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