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10.09.09 | 00:00 h |
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Redaktion: Daniel Fikuart |
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Fitness |
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BESCHWERDEFREI RADELN! 1v3–Keine Schmerzen in Po, Hand, Fuß |
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Kontaktlösungen - Tipps und Tricks wie Sie Schmerzen beim Radfahren vergessen können! In einer 3-er Serie stellen wir Lösungen vor, mit denen Radfahren angenehmer und schmerzfreier wird. Anfang macht die Problemzone Hand, gefolgt von einem Artikel übers Sitzen und einer über den Fuß ... Damit Sie künftig entspannter Radfahren! Eine Liste mit 500 Händler, die Sie vermessen/beraten, hängt an. So einen Service – gibt´s nur bei uns! ... |
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Die Lenkerhöhe ist bei sportlichen Fahrern unterhalb der Sitzhöhe oder bis auf dieselbe Höhe. Für eine genussvolle Sitzposition empfiehlt es sich, den Lenker höher als den Sattel zu stellen. Der Lenker sollte beim Rennrad (Rennbügel) so eingestellt sein, dass am Oberlenker eine bequeme Haltung eingenommen wird. Wählen Sie den Abstand zwischen Lenker und Sattel so, dass die Vorderradnabe beim Blick nach unten vom Lenker verdeckt wird, wenn man den Rennbügel unten greift. Eine weitere Methode ist, den Abstand zwischen Sattelspitze und Lenker zu bestimmen. Dieser sollte ca. die Länge des Unterarms + 2 bis 4 Finger sein. Der MTB/Trekkingrad (gekröpfter Lenker) Lenker sollte bequem erreichbar sein, wobei hierbei auf eine leichte Vorbeuge des Rumpfes geachtet werden sollte. Eventuelle Lenkerendhörnchen sollten so eingestellt sein, dass sie nach vorne zeigen, mit einem Winkel von 20 bis 30 Grad nach oben. Die Bremshebel sollten leicht nach unten montiert werden, damit für einen Bremsvorgang nur die Finger ausgestreckt werden müssen, um den Hebel zu erreichen. Druck weg durch FlossengriffeHauptverantwortlich für Beschwerden an Händen, Handgelenk und Armen ist der Druck auf kritische Nerven, den Ulnar- und den Mittelnerv. Bei Druckmessungen an der Kontaktstelle Handinnenfläche/Lenkergriff stellte sich heraus, dass der Druck an der Außenseite am höchsten ist. Genau an dieser Stelle verläuft der Ulnarnerv, der unter anderem für die Sensibilität des Ringfingers und des kleinen Fingers verantwortlich ist. Um die Belastung der Hand und des Unterarmes durch das Abstützen zu reduzieren, sollten die Griffe anatomisch geformt sein. Dies bedeutet, dass sie die anatomische Form der Hand nachvollziehen und die beim Abstützen auftretende „Hohlhand“ unterstützen müssen. Gewährleistet wird dies durch Griffe, die in der Mitte einen „Bauch“ aufweisen. Viele moderne Ergonomie-Griffen besitzen an der Handballen-Auflagestelle eine vergrößerte Auflagefläche und reduzieren so effektiv den Druck. Vorteil des größeren Griffes: Sie müssen nicht mehr so stark zugreifen, was die Finger entspannt. Da Handgrößen und -formen stark differieren, muss jeder den für sich passenden Griff finden; gute Händler bieten mit Hilfe von Schablonen eine Vermessung an. Es gibt Griffe für kleine, mittlere und große Hände. Falls Sie nicht auf neue Griffe wechseln wollen, kaufen Sie Handschuhe, die genau am Handballen eine ordentliche Posterfläche aufweisen – auch das verteilt Druck und dämpft zusätzlich Vibrationen ab. Die Griffe vom Lenker sollten vom Material her angenehm in der Hand liegen und rutschfest sein. So genannte „DualDensity“-Griffe mit einer innen liegenden, harten Gummimischung sorgen für besseren Halt am Lenker. Eine innere, weiche Mischung für spürbar mehr Komfort. Lenker: 16° zum Fahrer gewinkeltZudem sollte beim Greifen des (Ober-)Lenkers die Hand eine Verlängerung des Armes bilden. Entsteht kein großer Knick im Handgelenk, wird sehr gut Fehlbelastungen vorgebeugt. Perfekt eignen sich dazu leicht zum Fahrer gebogene Lenker (bis 16 Grad), weil so die Hand in eine anatomisch gerechte Position gebracht wird. Dadurch vermeidet man eine Dehnung von Muskeln und Nerven an der Außenseite der Hand und eine Einengung des Karpaltunnels – schon ist das unangenehme Kribbeln weg! |
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(Quelle: aktiv Radfahren, Service Wellness) |
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