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In kaum einer anderen Sportart spielen viele kleine, aber hohen Belastungen ausgesetzte Kontaktstellen so eine große Rolle wie beim Radfahren. Eingeschlafene Hände, verspannte Nacken- oder Schulterpartien, ein schmerzender Po oder eingeschlafene Zehen sind für Sie Schnee von gestern – wenn Sie weiterlesen…
Erst wenn Rad und Radler ein organisches Ganzes bilden, die Verbindung von Mensch und Maschine „reibungslos“ funktioniert, ist Radfahren ein rundum gesunder Freizeitsport. Der Freude macht. Bei dem man sich wohl fühlt, richtig viel Spaß hat und gar mit sportlichem Elan seine Leistungsgrenzen erweitert. Das wollen wir: Komfort, Gesundheit und Effizienz. Doch genau an den Stellen, an den Radfahrer und Rad in Kontakt treten, können Probleme entstehen: bei den Griffen, bei Sattel und Pedalen. An Händen, Hintern sowie im Genitalbereich und am Fuß. Patentlösungen gibt es keine, wohl eher eine Annäherung daran. Denn anders als die Maschine Rad ist der Mensch kein genormtes Wesen. Da gibt es Männlein und Weiblein, Bauarbeiterpratzen oder zierliche Hände, dralle und knackige Hintern, Platt- oder Senkfüße. Die Allround-Formel, die für alle Mutationen das exakt passende Teil bietet, haben Hersteller nicht gefunden. Doch medizinisch und anatomisch geschulte Radfahrexperten kennen Lösungen, Tipps und Tricks, die wir hier in drei Teilen vorstellen. Grundcredo dabei ist, dass sich das Rad an den Fahrer anpassen muss – nicht umgekehrt!
Gute Radhändler helfen gerne weiter
Grundlage aller Überlegungen ist auch, das Sie sich als Radfahrer oder Radfahrerin nur dann auf Ihrem Rad richtig wohl fühlen, wenn das Rad zur Ihrer persönlichen Einsatzsituation passt, wenn es in Details auf Ihre Maße einstellbar ist, wenn der Sattel ein Wohlfühlgestühl ist, wenn Schuhe und Griffe wirklich mit Ihren Füßen und Händen harmonieren.
Bei der Suche nach der Schmerzfrei-Lösung sind Sie nicht allein. Gute Radhändler helfen Ihnen dabei. Die guten zeichnen sich dadurch aus, dass sie ergonomisch geschult sind. Und dass sie sich Zeit nehmen – für Sie und Ihre individuellen Problemzonen. Wenn Sie also Druck oder Taubheitsgefühle, Verspannnungen oder Schmerzen beim Radfahren haben, suchen Sie bevorzugt diese Ergonomie-Experten auf (eine Liste mit über 500 Adressen finden Sie weiter unten mit Link!). Die vermessen nämlich Ihre Hände, ermitteln Arm- und Beinlänge, den Abstand Ihrer Sitzhöcker zur Definierung der richtigen Sattelbreite, finden es völlig in Ordnung, wenn Sie einen Sattel zur Probe länger fahren wollen. Das Schöne dabei: Viele dieser Vorzeige-Radhändler arbeiten zusammen mit einem Sportmediziner oder Orthopäden in Ihrer Stadt – für ungetrübte Freude am Radfahren!
PROBLEMZONE HAND - Alles was Sie wissen müssen ...
Untersuchungen zeigen: 40 Prozent der Radfahren leiden unter Schmerzen und Taubheitsgefühlen im Handgelenk. Mit dem Zusammenspiel aus höherer Lenkerposition, ergonomischen Griffen, einer zum Fahrer gewinkelten Lenkstange und Handschuhen bekommen Sie das problemlos in Griff…
Halten, Lenken, Bremsen sind die wichtigsten Aufgaben, die Ihre Hand über den Griff übertragen muss, und dabei soll der noch komfortabel sein. Nur ein Griff, der perfekt zur Hand passt, kann diese Aufgaben erfüllen. Das Geheimnis der Problemlösung ist die geschickte Umleitung der Kräfte, die auf die Hand und Handgelenke einwirken – und in der Verlängerung auf Schultern und Nacken auftreten. Regel 1: Egal ob Stadt- oder Tourenradler, Biker oder Rennradfahrer – stellen Sie den Lenker höher. Das entlastet Rücken, Nacken, Schulterpartie, Arme, Hand.
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