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22.10.2007 | 01:42 h |
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Redaktion: aR Recherche/Radsport-Rennrad.de |
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Fitness |
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Mit Volldampf in 2008: Trainingsplanung leicht gemacht! |
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(21.10.07/am) Im Folgenden erhalten Sie einen Einblick in den Dschungel der Trainingslehre, die das aktiv Radfahren Schwestermagazin "Radsport Rennrad" erstellt hat. Das Wissen über die verschiedenen Trainingsprinzipien vermeidet Fehler in der Planung, bei der Umsetzung und der Dosierung Ihres Trainings. Ein toller Artikel für ambitionierte Freizeit-Radsportler ... |
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Zu starke Reize schädigen die Funktion. Der Schwellenwert einer Belastung hängt vom jeweiligen Leistungsstand des Sportlers ab. Prinzip der progressiven Belastungssteigerung Trainingsbelastungen müssen allmählich oder sprunghaft gesteigert werden. Bei gleich bleibenden Belastungsreizen wirken diese auf Dauer nicht mehr überschwellig stark, sondern möglicherweise nur noch unterschwellig. Daher sind mittel- und langfristig keine Leistungssteigerungen möglich und weitere Leistung verbessernde Anpassungen bleiben folglich aus. Die Höhe der jeweiligen Belastungssteigerung hängt vom individuellen Leistungsniveau, dem biologischen Alter und vom Trainingsalter ab. Stufenweise wird zunächst die Trainingshäufigkeit, danach der Trainingsumfang erhöht, später wird die Pausendauer verkürzt und erst am Schluss die Intensität erhöht. Die sprunghafte Belastungssteigerung unterscheidet sich von der allmählichen primär durch die größeren Belastungssprünge. Im Hochleistungstraining ist sie Methode der Wahl. Auf solch hohem Niveau kann nur noch die sprunghafte Maßnahme die Homöostase (inneres Gleichgewicht) stören und weitere, leistungsfördernde Anpassungen ermöglichen. Prinzip der Variation der Trainingsbelastung Auf lange Sicht führen gleichartige Belastungsreize zur Leistungsstagnation. Durch die Änderung von Trainingsinhalten, -methoden und -intensitäten sind weitere Trainingsanpassungen möglich. Die ungewohnten neuen Belastungsreize verursachen Homöostasestörungen, die neue Anpassungen auslösen. Dieses Prinzip wird auch als Variante der progressiven Belastungssteigerung angesehen und nur im Hochleistungstraining angewendet. Prinzip der optimalen Gestaltung von Belastung und Erholung Nach einer wirkungsvollen Trainingsbelastung (Trainingseinheit) benötigt der Organismus eine bestimmte Zeit der Wiederherstellung (Regeneration), bevor die nächste gleichartige Belastung erfolgen soll. Das Prinzip der Superkompensation gründet sich auf diese These. Ziel ist eine Summation von Superkompensationseffekten. Das Problem liegt ausschließlich im Finden des optimalen Zeitpunktes für den neuen Belastungsreiz. Schwierig insofern, da hier noch eine Reihe anderer Faktoren, wie die individuelle Anpassungsfähigkeit, die Ernährung und andere trainingsbegleitende Maßnahmen eine zentrale Rolle spielen. Bei der Reizdichte wird dieses Prinzip berücksichtigt. Prinzip der Kontinuität Eine optimale (stabile) Anpassung ist nur gewährleistet, wenn eine Belastung mehrfach wiederholt wird. Dafür ist eine Reihe von akuten Umstellungen einzelner Funktionssysteme zu durchlaufen. So vollziehen sich metabolische und enzymatische Umstellungen bereits in 2-3 Wochen, während strukturelle (morphologische) Veränderungen eine Zeitspanne von mindestens 4-6 Wochen benötigen. Die längsten Anpassungszeiten haben die steuernden und regelnden Strukturen des Zentralnervensystems (ZNS).?Diese Prozesse dauern mehrere Monate. Bleiben regelmäßige und dauerhafte Belastungsreize aus, kommt es zur Rückbildung dieser funktionellen und morphologischen Anpassungen (Deadaptation). Prinzip der Individualität und Altersgemäßheit Für eine optimale Leistungsentwicklung finden die persönlichen Gegebenheiten (Individualität) eines Sportlers Berücksichtigung. Hierbei spielen das biologische Alter, die Trainingsjahre, das Talent und andere Persönlichkeitsmerkmale wie das Temperament oder die Motivation eine zentrale Rolle. Bei der Altersgemäßheit spielt neben dem Trainingsalter (das sind die Jahre, die ein Athlet bereits regelmäßig trainiert hat) auch das kalendarische Alter eine bedeutende Rolle. Bestimmte sportmotorische Fähigkeiten (z. B. Maximalkraft, Schnellkraft, Kraftausdauer, Reaktionsschnelligkeit, Flexibilität) können in bestimmten Altersstufen noch nicht oder erst begrenzt trainiert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt können diese Fähigkeiten jedoch optimal (Höchstleistungsalter) trainiert werden. Der Aspekt ist gerade für das Kinder- und Jugendtraining von entscheidender Bedeutung. Prinzip der zunehmenden Spezialisierung Ein Beispiel zum näheren Verständnis: In der Vorbereitungsperiode 1 kann das Grundlagentraining unspezifisch mittels Joggen oder Skilanglauf durchgeführt werden. |
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(Quelle: (#. 3206)) |
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