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24.07.2008 | 10:59 h

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aR Test & Technik, Ausgabe 6/08,»Stark-Stromer«

 
 
 

Test & Technik

 

TEST »Stark-Stromer» – 8 Elektroräder im Vergleich

(24.07.08/df) Echt "spannendes" Thema in aktiv Radfahren 6/08: 8 Fahrräder mit elektrischem Rückenwind stellten sich dem Test: drei "Flyer" von Biketec (darunter einer bis 45 km/h!) sowie Räder von Matra (mit Energie-Rückgewinnung), Giant, das "Emove" von Hercules, ein Modell von Ave, ein Liegerad von hp velotechnik (ebenfalls mit Rekuperation) ....

Beim „S“ pendelte sich unser Tacho aufgrund des ansteigenden Luftwiderstands eigentlich immer bei 38 km/h ein, ein Speed von 45 km/h waren uns auf Dauer doch zu hoch). Da andere Verkehrsteilnehmer unser Tempo manchmal unterschätzten, fuhren wir dieses nur auf Landstraßen und überschaubaren Radwegen aus. Interessant, wie die „Flyer“ ihre Kraftzugabe steuern: Gemessen wird die Durchbiegung der Kurbelwelle (bei anderen Räder über Dehnmess-Streifen oder die Kettenspannung).


Eine Besonderheit ist der Antrieb des Matra „I-Step“ und des hp velotechnik „Scorpion“: Bei beiden ist der kanadische „BionX“-Nachrüstsatz verbaut, dessen Motor beim Bremsen als Generator fungiert! Da aber in der Realität Brems-Phasen eher kurz sind und der Generator daher nur bei längeren Abfahrten (in Flachregionen selten) ordentlich Strom generieren kann, empfanden wir bergab die „Motorbremse“ eher als Spaßbremse und nutzten sie kaum. Langzeit-Test (u.a. von Extra Energy) lassen auf einen Rückgewinnungsanteil von 10 bis 5 Prozent schließen. Der Hersteller selbst spricht von einem Reichweitengewinn von 10 Prozent – „je nach Fahrsituation“. Laure Vaucoret von Matra erzählte uns, dass ihre Pariser Kollegen unter Trainingsaspekten per Generator auf den Fahrten zum Büro mit dem "Motorbremse " Strom in den Akku einspeisen und dann auf Freizeit-Touren „abfahren“. Unter solchen Gesichtspunkten macht der erhöhte technische Aufwand Sinn - sagen die Mitbewerber von BionX.


Noch ein Wort zum Ladevorgang der Akkus. Reichweiten über 40 km sind in hügligem Terrain immer machbar, in der Ebene bei schonender Fahrweise über 60 km pro Akku. Je fleißiger man schaltet und je engagierter man den Motor mit Muskelkraft unterstützt (immer mitkurbeln), umso weiter kommt man

Echt hurtig beim Nachladen ist das Hercules: Nur 2,5 statt 4 bis 5 Stunden, schon ist der leere Energiespeicher gefüllt. Aber: Nachladen zwischendurch ist bei allen Testrädern möglich! Wir fanden entnehmbare Akkus (2. Ladestation am Arbeitsplatz deponieren/auf Reisen im Gepäck transportieren) besser als die Ladebuchse direkt am Rad, die das erspart. Dafür benötigen Sie bei einer inegrierten Ladebuchse eine Steckdose im Radkeller, auf dem Betriebsparkplatz, im Schuppen der Übernachtungsstation. Das Suchen danach, eventuelles Umstellen von Rädern, die davor parken, oder das Verlegen eines Verlängerungskabels kann auf Dauer etwas nerven.


Elektroradfahren macht fit!
Wer aktiv mit einem Elektrorad fährt, trainiert seine Ausdauer und Muskulatur stets im optimalen Aggregatzustand (keine Übersäuerung, keine Erschöpfungszustände, keine langen Regenerationsphasen, kein Gelenkstress). Gesundes Training ist hier garantiert. Und da Sie dank Elektroantrieb öfter fahren können (da ja die Anstregungskomponenten wie bei Radfahren entfällt) tut es dem ganzen Körper (Atmung, Herz, Kreislauf) und der Seele (weite Ausblicke, Sonne auf der Haut spüren) gut.
— Daniel Fikuart — 
Diese Räder waren im Test/werden online gestellt
Mit dabei in Heft 6/08 waren (Nachbestellmöglchkeit via Mail) diese Stromer/werden diese Räder online gestellt:


• AVE Tour Lady

• Biketec Flyer C8 Premium
Zum Testbericht!


• Biketec Flyer T9-HS

• Biketec Flyer S Street 28 Zoll Zum Testbericht!

• Hercules "Emove Sport SL"
Zum Testbericht!


• Giant "Twist Comfort CS"Zum Testbericht!
• HP Velotechnik Scorpion BionX

• Matra I-Step Cross

+++ 100 RÄDER IM TEST!

(Quelle: (#. 4331))

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