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25.01.2009 | 13:59 h

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aR Test & Technik, Ausgabe 11-12/08,»6 fetzige CycloCrosser´09 im Test«

 
 
 

Test & Technik

 

TEST –  Spaß pur: CycloCrosser - Rennräder fürs Gelände

(25.01.09/df) Regen, Matsch, mieses Wetter – perfekt für sportive Cyclocross-Ausritte. Also nix wir raus! Ein aktiv Radfahren Testteam jagte sechs „Springinsfelde“ von 1149 bis 2299 Euro durchs Gelände. ....

Super, da sie zusätzliche Einsatzbereiche generieren: Touren, Reisen mit kleinem Gepäck oder eine Schutzblechmontage sind durch einfaches Anschrauben ohne Spezialschellen möglich. Gut gemacht haben das etwa Centurion, TrengaDe, Trek und Surly.



In der Praxis sind nachstellbare Zuggegenhalter für Bremsen und Schaltung sehr angenehm. Sie sollten allerdings auch mit dicken Handschuhen erreichbar sein, um eine Justierung während der Fahrt zu ermöglichen.


aktiv Radfahren Kritik: Das kreiden wir den Testrädern an

Natürlich gibt es bei Crossrädern aber nicht nur gute, sondern auch schlechte Seiten. Folgende Punkte kreiden wir den Rädern an:
Starkes Bremsruckeln, vor allem in Verbindung mit Carbongabeln, ist für Anfänger besonders in technischem Gelände ein klares Sicherheitsmanko. Im Test fällt das bei Koga Miyata, Cube und Trek etwas negativer auf.



Lautes Kettenschlagen an der Kettenstrebe führte im Gelände oft zu ungläubigem Stirnrunzeln bei den aktiv Radfahren Testfahrern. Unverständlich ist für uns, dass kein einziger Hersteller einen kompletten Kettenstrebenschutz einsetzt. Mancher klebt dünne Kunststoff-Folien auf, aber die Kette schlägt im Gelände auch von unten! Ein Rundumschutz würde die Geräuschkulisse dämpfen und den Lack besser schützen.



Was darf ein CX-Rad kosten?


„Viel Leistung kostet viel“ war einst ein Leitspruch. Dass dem nicht so ist, zeigen Cube mit dem X-Race Comp und Centurion mit dem X-Cross Comp. Beide Räder bieten für 1 199 beziehungsweise 1 149 Euro eine ganz hervorragende Leistung.
Warum also mehr ausgeben, wird sich mancher fragen. Wegen geringerem Gewicht, höherwertigen Schaltungen, Anbauteilen und Laufrädern? Ja. Gerade ein geringes Gewicht bringt bei der Beschleunigung und schnellen Antritten mehr, als man anfänglich eingestehen mag.

Bei der Ausstattung könnte man sparen – wenn man möchte. Höherwertige Lager, Buchsen und Anbauteile tragen aber auch zur Gesamtperformance eines Rades bei und sind somit nicht zu verachten.
Räder wie das TrengaDe für 1649 Euro oder das Trek für 2299 Euro kosten mehr, bieten aber auch einen entsprechenden Gegenwert.



Fazit: Für jeden was dabei!

Die große Vielfalt und Bandbreite in unserem Test sorgte für Abwechslung und viel Spaß. Einsteigern, die auch auf den Preis achten, empfehlen wir die sehr gut gemachten Crosser von Cube und Centurion – auch aufgrund ihrer guten Geometrien. Alltagsradlern lief beim Surly dank zahlreicher Ösen und stabiler Auslegung das Wasser im Mund zusammen. Allrounder wiederum werden mit dem TrengaDe glücklich. Die sportlichsten Geometrien bieten Koga und Trek – beide sind auch zum Rennluft-Schnuppern perfekt.


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