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28.10.2007 | 01:41 h

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BVA/Thomas Froitzheim

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Radnavigation per GPS - Was man wissen muss, Tipps&Tricks

(28.10.07/df) GPS, die satellitengestützte Navigation, ist auch für Radfahrer interessant. Denn die Wegweisung "von Oben" ist beinahe narrensicher. Hier erste Infos dazu von aktiv Radfahren und adfc-Berater Thomas Froitzheim, die den Einstieg erleichtern können ....

Akkus im Gerät eventuell mit Moosgummi unter den Kontakten fester in ihren Sitz einpressen.




Planung der Tour ...

• Bei GPS-Geräten mit Farbdisplay darauf achten, dass dargestellte Tracks in einer deutlich sichtbaren Farbe angezeigt werden, das muss im Einzelfall beim GPS-Gerät aktiviert werden.



•Tracks statt Routen verwenden: Tracks können in der Regel mehr Punkte enthalten. Routenpunkte belegen zudem den Waypointspeicher und stören auf dem Display, weil sie permanent angezeigt werden.



• Auf maximale Zeichenlänge der verwendeten Bezeichnungen für Waypoints, Routen und Tracknamen achten, zuweilen akzeptiert der GPS-Empfänger nur acht Zeichen. Achtung: Keine doppelten Namen vergeben, sie werden überschrieben.



• Auf die maximale Länge der Trackpunkte, Routen etc. achten, vor allem, wenn die Tracks aus dem Internet übernommen wurden. Die Länge ist je nach GPS-Gerät verschieden. Karte nicht vergessen!



Während der Tour

•Das GPS-Gerät etwa zehn Minuten vor dem Start einschalten und – unbewegt – mehrere Minuten empfangen lassen, um die Empfangseigenschaften zu verbessern. Dann den Trackspeicher (active log) löschen, um anfängliche Fehlaufzeichnungen nicht zu speichern.



• Auf freie Sicht zum Himmel achten – Empfangsverluste, insbesondere im Wald, in Schluchten oder in Städten, kommen zwar immer wieder vor, sind aber meistens nur von kurzer Dauer. Es ist uns noch keine Tour bekannt, die wegen Empfangsverlusten abgebrochen wurde oder auch nur große Umwege verursachte.



• Wichtig: Immer in Bewegung bleiben, denn nur dann zeigen GPS-Geräte durch permanente Positionsmessungen die richtige Richtung an. Bei Zweifel an der Richtungsangabe des GPS-Gerätes 30 Meter in eine Richtung bewegen, bis sich die Richtungsanzeige stabilisiert hat.


• Bei Speicherung von eigenen Wegpunkten immer sofort notieren, um welche Eigenschaft des Wegpunktes es sich handelt (beispielsweise Name eines Restaurants).


• Bei Dämmerung und Nachtfahrten: Die Hintergrundbeleuchtung der GPS-Empfänger kann beim entsprechender Einstellung permanent leuchten, sollte aber nur bei ausreichender Akkukapazität angewendet werden.




Nach der Tour

• GPS-Gerät sofort entladen (Waypoints, Tracks und Routen speichern), sämtliche Speicher des GPS-Gerätes löschen, Akkus aufladen, damit der Empfänger sofort wieder einsatzbereit ist.



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(Quelle: (#. 1047))

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