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Joggen, hüpfen, schweben und balancieren im Wasser, Übungen mit der Poolnudel oder Gymnastik – die Hauptbestandteile der so beliebten Aqua-Fitnesskurse werden um eine wesentliche Attraktion reicher: das Aquacycling.
Das Radfahren im Wasser auf speziell entwickelten „Aquaridern“ aus dem Hause „nemcomed medizin + wellness“, die auf dem Boden der Schwimmbecken stehen – das Wasser geht den Teilnehmern dabei bis zur Brust –, ist der neueste Trend in Sachen Fitness und dennoch mehr als nur ein Trend: Immer mehr Profisportler – wie zum Beispiel die Eishockeyspieler des Zweitliga-Clubs Lausitzer Füchse – nutzen die positive Wirkung des Aquacyclings.
Auch der ehemalige NOK-Präsident und Orthopäde Dr. Klaus Steinbach empfiehlt das Training: „Der Aquarider ist praktisch für alle gut – selbst für Untrainierte und Anfänger.“ Aquacycling macht fit, stärkt das Herz-Kreislauf-System, schont Hüfte, Knie und Wirbelsäule, da die Belastungen durch den Auftrieb des Wassers erheblich geringer sind, kräftigt die Muskeln an Gesäß und Beinen und fördert Kraft, Ausdauer, Koordination, Geschicklichkeit und Beweglichkeit. Selbst bei fortgeschrittener Gon- und Coxarthrose (Kniegelenk- und Hüftgelenkarthrose) können die Gelenke belastungsfrei bewegt werden. Wer nicht nur Beine, sondern auch Arme bewegen möchte, stärkt zugleich Bauch-, Rücken- und Oberkörpermuskulatur.
Fettstoffwechsel arbeitet im Wasser schneller
„Eine einzigartige Methode, Spaß, Sport und Prävention zum einen und erfolgreiche Therapie in der Rehabilitation zum anderen zu verbinden“, lautet der einstimmige Tenor von Trainern und Anwendern des Aquariders.
Die Bewegungen sind einfach und für jeden, ob Jung oder Alt, schnell zu erlernen. Getreten wird dabei gegen einen reproduzierbar einstellbaren Widerstand von 50 bis 400 Watt. Das Training im Wasser ist aber nicht nur besonders gelenkschonend, was insbesondere stark übergewichtigen Menschen zugute kommt, auch die Leistungswerte fallen im Wasser deutlich positiver aus. So ergaben erste Untersuchungen an der Charité Berlin, dass der Fettstoffwechsel im Wasser signifikant schneller arbeitet. Darüber hinaus waren die gemessenen Laktatwerte beim Training im Wasser deutlich niedriger als an Land, möglicherweise können somit Hochleistungssportler aus den Ausdauersportarten im Wasser länger im aeroben Stoffwechselbereich traineren als an Land. Eine gute Alternative zum Höhentraining? Bisher war es ausgesprochen schwierig, Bewegungen im Wasser und an Land hinsichtlich der Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel zu vergleichen. Dank Aquarider ist dieser Vergleich nun möglich.
Mit Armen und Beinen
Und los geht´s. Mit musikalischer Begleitung und speziell ausgebildetem Trainerstab wird im Anschluss an ein softes Warm-up die heiße Phase des Aquacyclings eingeläutet. Während der gesamten Kursdauer treten die Teilnehmer konstant in die Pedale. Jeder Radler kann die Trittfrequenz seiner Kondition anpassen, keine Sorge also, wenn der Nachbar wie wild in die Pedale haut! Auch der Oberkörper kommt beim Training nicht zu kurz, denn alle Übungen aus der Aqua-Fitness können als Elemente in die Aquarider-Methode eingebaut werden. Die Teilnehmer erfahren ein Ganzkörper-Work- out, das maximal schonend, aber gleichzeitig durchaus schweißtreibend ist. Die letzten Minuten gehören dann dem Cool-down und der Dehnung. Bei sanfter Musik wird der Körper gedehnt, die Teilnehmer lassen die Anstrengungen der „Tour im Wasser“ ausklingen.
Auf Grund der verschiedenen Ausführungen können die Aquabikes für gezielte Programme, postoperativ oder präventiv eingesetzt werden. Der große und breite Einsatzbereich der Produkte erschließt die Zielgruppen wie Profi- und Freizeitsportler, Adipöse oder Patienten nach Knie- und Hüftoperationen oder die gerne gesehenen Senioren bis ins hohe Alter, denn gerade diese haben hier die Möglichkeit, gezielt und gelenkschonend die Muskulatur sowie die Ausdauer zu trainieren.
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