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22.10.2008 | 23:29 h

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Pd-f/Gunnar Fehlau

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Test & Technik

 

Was Sie über E-Bikes wissen müssen – Teil 2 v 2

(22.10.08/df) E-Bikes werden der Fahrrad-Trend 2009! In Teil 2 von 2 sagt Ihnen Gunnar Fehlau vom aktiv Radfahren Partner pressedienst-fahrrad, was man über E-Bikes wissen muss. ...

Macht echt Spaß: Marion unterwegs mit einem i:SY »Flyer« – einem Kompaktbike mit Elektroantrieb



5. Qualität steckt im Detail: Akku

Der Akku ist einer der Kostentreiber des LEV: Soll er leicht, leistungsfähig und haltbar sein, so kostet er alleine um die 500 Euro. Lithium-Ionen-Akkus halten ca. vier bis fünf Jahre beziehungsweise bis zu ca. 1.000 Ladezyklen. Die Qualitätsunterschiede sind erheblich und stecken im Detail, für den Laien sind sie kaum erkennbar; deshalb empfiehlt Mario Moeschler vorrangig namhafte Fahrradanbieter in die engere Wahl zu nehmen.



Praxis-Tipp:
Achten Sie darauf, dass sich der Akku zum Laden leicht vom Pedelec entnehmen lässt.



6. Anbauteile: Leichtbau ist Leichtsinn

Das höhere Fahrzeuggewicht, die höheren Fahrgeschwindigkeiten und die erhöhte Nutzung eines E-Bikes bzw. Pedelecs stellt an die verwendeten Fahrradkomponenten besondere Herausforderungen: „Die dynamischen Belastungen beim E-Bike sind immens und auch bei der Dauerhaltbarkeit der Bauteile werden neue Dimensionen erreicht“, fasst Rolf Häcker, Entwicklungsleiter beim Lenkerspezialisten Humpert (www.humpert.com), zusammen und stellt fest, „dass viele E-Bike-Anbieter auf extreme Leichtbauteile verzichten und stattdessen vermehrt solide Klassiker verbauen.“ Einige Hersteller bauen bereits spezielle Komponenten für E-Bikes: So bietet Schwalbe (www.schwalbe.com) mit dem „Energizer“ einen Reifen an, der besonders belastbar ist, dabei rollwiderstandsoptimiert, um die begrenzte Akkuleistung zu schonen. Auch Beleuchtungshersteller Busch & Müller (www.bumm.de) bietet spezielle Verkabelungen und Beleuchtungsversionen für den Betrieb am E-Bike-Akku an: „Die Stromversorgung aus einem Akku bedarf einer besonderen Elektronik“, erklärt Guido Müller, Chef von Busch & Müller.



7. Schluss mit dem Reha-Image! E-Biker werden immer jünger

Setzte die Branche anfänglich noch auf Käufer, die wegen körperlicher Gebrechen Mühe mit einem richtigen Fahrrad hatten, geht der Trend heute zu sportlichen Pedelecs, die lediglich etwas mehr Komfort bieten möchten als unmotorisierte Bikes und dabei deren praktische Aspekte erhalten wollen. Zum Beispiel Birdy Hybrid: Die Messeneuheit des Herstellers riese und müller (www.r-m.de) basiert auf dem bewährten Faltrad gleichen Namens, nun jedoch um einen 250 Watt leistenden Zusatzmotor erweitert. „Unser Pedelec bleibt ein echtes Faltrad“, beteuert Firmengründer Markus Riese. „Der Akku in der Lenkertasche kann abgenommen werden, das erhält die Faltbarkeit und bringt eine bessere Gewichtsverteilung beim Tragen.“ Noch sportlicher sind Modelle, deren Motoren stolze 500 Watt leisten – damit kann man auch mal mit einem Radprofi um die Wette fahren. Mit Reha-Mobilen haben solche Pedelecs bestimmt nichts mehr am Hut. Das zeigt auch Pedelec-Pionier Flyer: „I:SY“ heißt dessen neuste Kreation, ein kompaktes Stadtrad auf 20-Zoll-Laufrädern mit rasanter Optik, quirliger Geometrie und kräftigem Motor (ab 2.590 Euro).



8. Vorne, mitte, hinten – Motorkonzepte im Vergleich

Autofahrer philosophieren gerne darüber, und auch bei Pedelecs ist es von Bedeutung: Wo der Motor sitzt und welches Rad er antreibt, entscheidet maßgeblich über die Fahreigenschaften. Fangen wir vorne an: „Ein Vorderradnabenmotor hat natürlich konstruktive Vorteile“, erklärt Mario Moeschler von Winora. „Ohne großen Aufwand verwandelt er ....


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..... ein normales Tourenrad in ein Pedelec; dabei sind alle Schaltungsvarianten, auch die Nabenschaltung möglich.“ Folgerichtig setzt Winora in seinem Pedelec-Programm auf Nabenmotoren von Heinzmann und Schachner.



Hersteller wie Biketec haben anderes im Sinn.

(Quelle: (#. 4669))

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