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25.10.2008 | 23:20 h

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pd-f/Gunnar Fehlau

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Test & Technik

 

Was Sie über E-Bikes wissen müssen – Teil 1 von 2

(25.10.08/df) E-Bikes werden der Fahrrad-Trend 2009: Ob Banker, junge Mütter, Senioren oder Fahrradkuriere; alle möchten 2009 den Rückenwind aus der Steckdose genießen; darin sind sich Fachleute, Presse und Fahrradhändler einig. Gunnar Fehlau vom aktiv Radfahren Partner pressedienst-fahrrad sagt, was man über E-Bikes wissen muss. ...

Macht echt Spaß: Marion unterwegs mit einem i:SY »Flyer« – einem Kompaktbike mit Elektroantrieb






1. E-Bike oder Pedelec?


Die Masse der so genannten „Light Electric Vehicles oder LEV“ (Leicht- Elektrofahrzeuge) lässt sich in zwei Kategorien einteilen: E-Bikes, will heißen elektrisch betriebene „Mofas“, die ausschließlich auf ihren Motor vertrauen, und die „Pedelecs“ genannten Fahrräder mit Unterstützungsmotor. Beim Pedelec („Pedal Electric Vehicle“) wirkt der Zusatzantrieb nur, wenn der Fahrer in die Pedale tritt – je nach Modell und Fahrmodus unterschiedlich stark. Ein Pedelec ist auch ganz ohne Motoreinsatz fahrbar und somit universeller als ein E-Bike.



2. Durchschnittsverbrauch, Megapixel und Reichweite

Was bei der Digitalkamera die Megapixel-Zahl und beim Auto der Durchschnittsverbrauch, ist beim Pedelec die Reichweite – nämlich deutlich überschätzt. „Moderne Lithium-Ionen-Akkus bieten reichlich Strom; wer clever beschleunigt und richtig schaltet, der kann selbst in hügeligen Regionen über 50 Kilometer mit einer Ladung fahren“ erklärt Kurt Schär von Biketec, dem schweizerischen Anbieter des „Flyer“ (www.flyer.ch). „Man muss die tatsächlichen Nutzungsgewohnheiten betrachten. In der Realität geht es um Wege von zwei bis fünf Kilometern, die täglich zurückgelegt werden, nicht um 80-Kilometer-Touren in bergigem Gelände“, ergänzt Mario Moeschler, Marketing-Chef vom Fahrradhersteller Winora (www.winora.de).



3. Nur Qualität zahlt sich aus

Aus Asien, wo das Pedelec längst seinen Siegeszug angetreten hat, stammen die meisten billigen Fernost-Importe für einige Hundert Euro, die hierzulande im Baumarkt stehen. Ihre Qualität sorgt jedoch nach Meinung der Fachleute für wenig (und kurzen) Fahrspaß: „Das geht los bei primitivsten, rostanfälligen Bremsanlagen und ....


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..... betrifft selbstverständlich auch Akku, Motor und Elektronik“, erklärt Moeschler. „Marken übergreifend kann man sagen, dass Pedelecs unter 1.500 Euro für den intensiven Nutzer keine gute Wahl sind“, so Kurt Schär. Diese Einschätzung deckt sich mit den Testergebnissen des Vereins „Extra-Energy e. V.“, der im Frühjahr 2008 einen großen LEV-Vergleichstest durchführte: Keine Spitzenplätze für die Einsteigerräder unter 1.500 Euro! Top-Modelle können mehr als das doppelte kosten, verbinden dann aber auch Fahrradtechnik auf höchstem Niveau mit kraftvollen, langlebigen Zusatzmotoren. Und bringen jede Menge Fahrspaß.



4. Vorsicht, der Schutzmann schaut

Von gesetzlichen Regelungen sind Radfahrer weitgehend verschont, solange sie ordnungsgemäß mit Licht und Klingel unterwegs sind. Bei Pedelecs sieht das anders aus: Modelle, die eine Geschwindigkeit von mehr als 25 km/h erreichen können, sind versicherungspflichtig und müssen mit einem Mofakennzeichen versehen werden. Hört sich kompliziert an, hat aber auch Vorteile: Zum einen gilt für Pedelecs – auch schnelle – keine Helmpflicht, zum anderen lässt sich die Mofa-Haftpflicht (50 Euro im Jahr) zu einer Kaskoversicherung mit Diebstahlschutz erweitern. Das kostet rund 50 Euro extra im Jahr und ist bei einem Fahrzeugwert um 2.500 Euro eine sinnvolle Investition.



Mehr über das Thema Elektrorad ....


• Qualität steckt im Detail: Akku

• Anbauteile: Leichtbau ist Leichtsinn

• Schluss mit dem Reha-Image! E-Biker werden immer jünger

• Motorkonzepte im Vergleich

.... finden Sie


in Teil 2 "Alles was Sie über E-Bikes wissen müssen"



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(Quelle: (#. 4668))

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