Sonntag, 12.02.2012 11:23 Uhr
Artikel lesen
 

25.09.2008 | 05:45 h

0 Kommentare bisher  
 

Redaktion:

PM - Adam Opel GmbH

<< erste <b>&laquo; vorherige Seite</b> <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> 1 2 3 <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> <b>nächste Seite &raquo;</b> letzte >>
 
 
 

News

 

Von Sieg zu Sieg – Opel-Fahrräder bringen der Marke Weltruhm

(25.09.08/hh) Opel und Rennsport? Da denkt man an Motorsport- veranstaltungen wie die Deutsche Tourenwagen- meisterschaft, das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring oder die legendären Rallye-Erfolge.

Die Zweizylinder-Stehermaschine und das Opel SteherfahrradZR III sind im Original erhalten

 

Doch bekannt wurde der heutige Autohersteller im Renn-sport schon viel früher – und zwar mit einem nicht-motorisierten Gefährt: dem Fahrrad. In die Geschichte eingegangen ist zum Beispiel der Steher-Weltrekord, den Léon Vanderstuyft 1928 aufstellte. Vor genau 80 Jahren gelang dem Belgier der legendäre Erfolg auf zwei Rädern, der mehrere Jahrzehnte Bestand hatte.


122,771 Kilometer pro Stunde – Vanderstuyft rast zum Weltrekord

Bereits 1925 wird der Franzose Robert Grassin auf Opel Steher-Weltmeister. Doch die Rennen, bei denen die Sportler im Windschatten eines vorausfahrenden Motorrads spektakuläre Geschwindigkeiten erzielen, erreichen für Opel am 29. September 1928 auf der Autodrome Montlhéry bei Paris .....



+++ LETZTE CHANCE: "Genießerradwochen Gran Canaria" – BUCHUNGSPHASE bis 30.9. VERLÄNGERT! NUR NOCH 1 Termin, 4 Plätze noch frei! Termine: 09.-16.11.08 (noch 4 Plätze frei) und 23.-30.11.08 (leider nun ausgebucht). Wer mitkommen will, erfährt hier ... mehr!

.... ihren Höhepunkt: Léon Vanderstuyft macht sich bereit zum waghalsigsten Unterfangen seines Lebens. Er will einen neuen Steher-Weltrekord aufstellen. Sein Arbeitsgerät: ein Fahrrad der Marke Opel, genauer: eine modifizierte ZR III-Rennmaschine mit 193 Zoll-Übersetzung.


Sein Schrittmacher Lehmann startet den Motor – die Fahrt beginnt. 80, 90, 100 km/h, und er legt noch an Tempo zu. Im Windschatten des Motorrads erreicht Vanderstuyft schließ-lich eine halsbrecherische Geschwindigkeit von 122,771 Kilometern in der Stunde. Es ist geschafft: Mit schier unglaublichen Steherqualitäten bricht er den bis dato bestehen-den Weltrekord. Dabei ist besonders herausragend, dass er innerhalb einer Stunde tatsächlich 122 Kilometer Fahrstrecke zurückgelegt hat. Einmal mehr bewahrheitet sich der Slogan „Fahre Opel, dann wirst du Meister!“, mit dem der zu dieser Zeit weltgrößte Fahrradhersteller selbstbewusst für seine Produkte wirbt.


Wien und ganz Europa – vom ersten Erfolg zur unglaublichen Siegesserie

Mit dem richtigen Gespür für das Potenzial des damals neuartigen Fortbewegungsmittels rollen 1886 zuerst Hochräder, 1887 dann die ersten Niederräder aus dem Rüsselsheimer Werk. Und bereits 1888 – im gleichen Jahr, in dem Opel die erste Fabrikhalle einweiht, die allein der Zweirad-Produktion vorbehalten ist – gewinnt Joseph Göbel am 31. Mai auf einem Opel-Hochrad in Wien die Meisterschaft von Österreich. Es war der Startschuss für einen steilen Aufstieg der Opel-Räder. Nur ein Jahr später erringt August Lehr, der bedeutendste Rennfahrer der damaligen Zeit, auf einem Hochrad in London die „Meisterschaft der Welt“. Für Opel der Wendepunkt, denn durch diesen Sieg ist der bis dahin noch immer vorherrschende Einfluss der englischen Fahrradindustrie nachhaltig gebrochen. Insgesamt bringt das Jahr 1889 dem Hause Opel 240 Siege, darunter
13 Meisterschaften.


„Die fünf Rüsselsheimer“ – Opel-Brüder stellen die Radsportszene auf den Kopf
Bester Werbeträger für die eigene Marke werden dabei die Opel-Söhne selbst: Die beiden Ältesten – Carl und Wilhelm Opel – tragen zu dieser Zeit bereits als Rennfahrer zum er-folgreichen Abschneiden der eigenen Räder bei. Vom 12. bis 15. Mai 1892 stellt Heinrich, Adam Opels dritter Sohn, auf einer „Victoria-Blitz-Tourenmaschine“ einen neuen Rekord auf. Für die Strecke von Paris nach Frankfurt am Main benötigt er nur 80,5 Stunden Fahrzeit und schlägt damit den drei Jahre zuvor anlässlich der Pariser Weltausstellung von August Lehr und Carl Opel auf „Opel-Blitz IV“ aufgestellten Rekord um 36 Stunden.


Doch dies ist erst der Anfang der sagenhaften Rennerfolge der Opel-Brüder, die in der Folgezeit als „die fünf Rüsselsheimer“ für Furore sorgen.

(Quelle: (#. 4599))

<< erste <b>&laquo; vorherige Seite</b> <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> 1 2 3 <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> <b>nächste Seite &raquo;</b> letzte >>

zurück zu: Alle Rubriken

0 Kommentare bisher
Diesen Artikel bookmarken:Mister WongYiggItLinkaARENAgoogle.comFolkdoneviewWikio
Artikel nach Datum sortiert