Sonntag, 12.02.2012 05:15 Uhr
Artikel lesen
 

10.11.2005 | 14:32 h

0 Kommentare bisher  
 

Redaktion:

PM SQ-Lab (Tobias Hild)

 
 
 

Fitness

 

US-Studie: Rad fahren bedingt Impotenz; Kritik Hilds

(10.11.05/fs) Rad fahren und Impotenz – ein Dauerthema, wie die zahlreichen Studien und medizinischen Berichte, die seit ´97 zu diesem Thema veröffentlicht wurden, zeigen. Jüngst äußersten sich die US-Wissenschaftler Goldstein und Schrader besorgt zum Thema.

Der Feind des männlichen Geschlechts?

Dr. Irwin Goldstein, Vorsitzender und Chefredakteur des Journal of Sexual Medicine und Dr. Steven Schrader, Sexual- und Reproduktionsforscher kommen in ihrer Untersuchung zu dem eindeutigen Ergebnis, daß Rad fahren negative Auswirkungen auf die sexuelle Leistungsfähigkeit mit sich bringe. Diese Erkenntnis fust auf der Auswertung dreier Studien durch das Journal of Sexual Medicine.
Bei den meisten Untersuchungen über den kausalen Zusammenhang zwischen regelmässigem Rad fahren und Impotenz schließt die Sexual-Medizin allgemein auf eine in etwa doppelt so hohe Gefährdung bei Radfahrern.

Allerdings betont Schrader, daß Rad fahren nicht automatisch Ursache für Impotenz sei.

SQ-Lab Infobroschüre

Im im August diesen Jahres von der Firma SQ-Lab (Hersteller ergonomischer Radkomponenten, darunter Sättel) herausgegebenen Infoheft "Der Weg zum perfekten Sattel", gehen die Autoren auf die unterschiedlichen Untersuchungsmethoden der Wissenschaft ein, außerdem wird auf Lösungsmöglichkeiten zur Risikominimierung eingegangen. Wie die sexuelle Leistungsfähigkeit durch Rad fahren sogar noch gesteigert werden kann, soll darin auch zu lesen sein. Laut Tobias Hild, Geschäftsführer von SQ-Lab wird der gesundheitsfördernde Aspekt in den meisten Studien vernachlässigt.


Kritik Hilds an Berichterstattung

Zum Ergebnis der jüngsten und anderer Studien bzw. deren Aufarbeitung durch die Medien äußerte sich Tobias Hild kritisch.
Ihm mißfällt sowohl bei allen bisher veröffentlichten Studien als auch der Berichterstattung durch branchenfremde Medien (Süddeutsche Zeitung, Online-Ausgabe vom 5.10.´05, New York Times, Online-Ausgabe vom 4.10.´05), daß die von der Radindustrie angebotenen Lösungsmöglichkeiten in Form spezieller ergonomischer Sättel wie sie u.a. SQ-Lab anbietet, unerwähnt bleiben.
Im Falle von SQ-Lab beispielsweise die Möglichkeit, den Sitzknochenabstand zu vermessen und einen Stufensattel einzusetzen.

In den Berichten fänden lediglich "ergonomisch geformte" Sättel Erwähnung, die beim Gros der Studien schlechter abschneiden als konventionelle Modelle. "Ergonomisch" meint hier Sättel mit Loch, V-förmigem Loch oder Gelsättel. Empfohlen wurde einzig der "Easyseat", ein Sattel des amerikanischen Herstellers Hobson. Hild kritisiert das Schlagzeilen-Denken sowohl der Wissenschaft wie auch der branchenfremden Medien und deren fehlende Produktrecherche. Er weist ferner auf die dadurch zustande gekommene Verunsicherung der Leser hin.

(Quelle: (#. 622))

zurück zu: Alle Rubriken

0 Kommentare bisher
Diesen Artikel bookmarken:Mister WongYiggItLinkaARENAgoogle.comFolkdoneviewWikio
Artikel nach Datum sortiert