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Da hat doch Gerrit die Finger drin ....
Das Tirone titulierte Modell lässt nach einiger Betrachtung eine klare Handschrift erkennen. Gerrit Gaastra, Idworx-Gründer- und Produktberater unter anderem für Schwalbe und seit einem Jahr von Bulls, hat nicht nur einfach einen Titanrahmen übernommen, auch wenn das Tirone hinsichtlich seiner Innovationskraft freilich nicht die gleiche zauberhafte Magie verbreitet wie das vielleicht ein ausgefallener Titan-Maßrahmen eines kleinen Spezialisten tut.
Dennoch: Optisch hebt sich der Tirone durch überdimensionierte Titanrohre ab, die im Durchmesser auch einem Alurahmen gut zu Gesicht stünden: 38 Millimeter misst das Ober-, propere 44 Millimeter das Unterrohr, letzteres ist in der Hauptstresszone eines Bike-Rahmens, am kritischen Übergang zum Steuerrohr, mit einem Verstärkungsblech versehen.
Mit diesem Oversizing will man bei Bulls die Verdrehsteifigkeit des Rahmens deutlich erhöht haben. Außerhalb der Einflugschneise von Wasser und Dreck verlaufen die Züge auf der Unterseite des Oberrohrs. Das Gewicht des Chassis aus gut zu verarbeitendem 3 Al/2.5 V-Titanrohr gibt Gerrit Gaastra mit vertrauenserweckenden 1,6 Kilo an. Gewicht soll hierbei nicht das einzige Argument sein, mindestens ebenso hoch gewichtet man bei Bulls die Faktoren Dauerhaltbarkeit und die Unempfindlichkeit gegenüber Korrosion. Das Komplettrad mit Shimano XT-Bauteilen, Maguras Einsteigerbremse Julie und Rock Shox Reba SL mit 100 Millimeter Knautschzone kommt auf etwa 10,8 Kilo. Die Ausstattung des noblen Bikes ist noch tunebar und macht es erschwinglich: Für 1999 Euro soll es noch vor Weihnachten bei den Bulls Offroad-Center-Händlern stehen. Rahmenhöhen: 47, 52 und 57 Zentimeter.
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