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Hier die besten Tipps für diese Jahreszeit:
Rad fahren bei Dunkelheit
Radfahrer sind bei Dunkelheit oder wetterbedingten Sichtbehinderungen (etwa bei Regen) schlecht zu erkennen und deshalb besonders gefährdet.
• Nur Fahrräder mit erstklassiger Lichtanlage und Reflektoren/Reifen mit Leuchtringen. Das sollten Sie wissen: Jede Vorschriftswidrigkeit mindert bei einem Unfall die Aussicht auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.
• Erhöhte Sicherheit bieten Halogenscheinwerfer und Rücklichter mit eingebauter Standlichtfunktion (leuchten bei Stillstand weiter).
• Zusätzlich empfehlen sich Reflexbänder, helle Kleidung und ein heller Helm. Das Licht spätestens dann einschalten, wenn die Straßenbeleuchtung brennt oder andere Verkehrsteilnehmer mit Licht fahren. Leuchtende und reflektierende Teile regelmäßig reinigen.
• Bei Zusammentreffen von Dunkelheit und Regen unbeleuchtete Hauptstraßen meiden. Bei Blendung und spiegelnder Fahrbahn ist auch ein gut ausgerüsteter Radfahrer für den Autofahrer nur als Schatten wahrnehmbar.
Radfahren bei Regen
Radfahren bei Regen bringt mehrere Probleme: Der Körper muss vor der Nässe geschützt werden; Radfahrer sind bei Regen schlechter erkennbar; Fahr- und Bremsverhalten sind beeinträchtigt.
• Zweckmäßige Regenbekleidung ist so leicht und platzsparend, dass sie immer mitgeführt werden kann. Sie ist bequem, auffällig und behindert weder Bewegungsfreiheit noch Sicht (Vorsicht bei Kapuzen!).
• Wer nach einer Regenfahrt noch unter Menschen gehen will, braucht ein Rad mit Radschützern, bei Stadt und Trekkingrädern am besten mit Spritzschutzverlängerung (sogennannte \"Spoiler\") – vor allem vorn um die Schuhe trocken zu halten!. Für Mountainbikes oder Rennräder gibt es steckbare Ausführungen.
• Bei Nässe langsamer fahren, in Kurven nicht bremsen sondern rollen lassen und generell Vollbremsungen vermeiden – durch vorausschauendes Fahren.
• Besondere Vorsicht bei Laub, glatten Straßenbelägen und Fahrbahnmarkierungen. Extreme Vorsicht bei nassen Schienen, sie sind auch bei relativ stumpfem Winkel tückisch! Wasserlacken umfahren, da Rillen, Löcher und Glasscherben nicht zu sehen sind.
• Vorsicht mit Felgenbremsen: Wirkung und Dosierbarkeit verringern sich bei vielen Fahrrädern unter Nässeeinfluß dramatisch. Daher zur Vermeidung von Überraschungen rechtzeitig eine erste Probebremsung machen! Das schaufelt die Nässe von der Felge. Die zweite Bremsung verzögert dann deutlich besser.
• Bei unbefriedigender Bremswirkung Fachberatung einholen.
Rad fahren im Winter
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Die Fahrweise den Witterungsverhältnissen anpassen. Bei Schnee und Eis den Reifendruck reduzieren, langsam und umsichtig fahren und nur die Hinterbremse verwenden. Vorsicht in Kurven!
• Nicht zu warm anziehen, doch exponierte Körperteile schützen (Hände, Ohren, Knie, Füße). Winddichte Oberbekleidung tragen.
• Die Schneeräumung der Radwege wird von den Stadtverwaltungen in den letzten Jahren zwar ernster genommen, doch Gefahr droht auch durch Splitstreuung: Rutschgefahr bei starkem Bremsen, vor allem in Kurven! Womöglich nicht die Vorderbremse betätigen.
• Die Anzahl der Tage mit durchgehender Schneedecke ist in Deutschland normalerweise gering. Aber Vorsicht bei Matsch! Auftaumittel und an den Fahrbahnrand geschobener Schnee ergeben eine unangenehme Mischung, die eine hohe Anforderung an die Steuerungskünste stellt.
• Bei Eis- und Schneeglätte helfen auch Spikes, die es in den üblichen Reifendimensionen gibt. Interessant: Conti hat einen TopContact Winter im Angebot, das sich für Pendler besonders eignet: Es hat nämlich im Laufstreifen eingearbeitete Granulat-Splitter intus, die wie Spikes wirken sollen ...
• Bei ungeräumten Radwegen die Fahrbahn benützen. Die Radweg-Benützungspflicht gilt nicht, wenn ein Befahren dieser unzumutbar ist.
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