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19.11.2008 | 11:08 h

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aR Test & Technik, Ausgabe 9-10/08,»No Problem Räder«

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Test & Technik

 

TEST Wartungsarme Trekkingräder: »Null Problemo«

(19.11.08/df) Sie sind das Pflegen und Warten Ihres Fahrrades leid? Es soll fahren, problemlos, lange Zeit! Mit diesen sechs ungewöhnlichen, auf höchste Wartungsarmut getrimmten Top-Fahrräder von 1150 bis 2560 Euro fahren Sie künftig „Null Problemo“! Alle sind Oberklasse, zwei davon räumten aber unser bestes Urteil ab: "Überragend" ....

Da kann man ja gut gelaunt sein: Mit unseren NoProblem-Rädern fährt es sich vollkommen entspannt - Breitreifen, wartungsarme Schaltung, Topkomponenten und Topzubehör sei dank!,Testrad 1: das Flux »A10-F«,Testrad 2: das Koga Miyata »Vector«,Testrad 3: das Nöll »MT2 Touring«,Testrad 4: das Patria »Delta 28«,Testrad 5: das Simplon »Kagu DD«,Testrad 6: das Velo de Ville »VDV 400 Premium«



Im großen aktiv Radfahren Test (aR 9-10, ab Seite 52-61, Heft nachbestellen beim Leserservice) dabei: Flux "A10-F", Koga Miyata "Vector", Nöll "MT2 Touring", Patria "Delta 28V", Simplon "Kagu DD", Velo de Ville "400 Premium"



Großer Test: No Problem-Räder


Das Gros aller Radfahrer fährt Trekking- oder Cityrad. Ob zur Arbeit, zum Bäcker oder auf große Wochenendtour – der Anspruch an diese Räder ist hoch. Die Wunschliste umfasst Eckdaten wie „es darf nix kosten“, „muss ewig halten“, „braucht wenig Pflege“, „muss das ertragen können und was aushalten“. Doch die Realität sieht anders aus. Genauso wie ein Auto oder Motorrad braucht ein Fahrrad regelmäßigen Service – um die Fahrtüchtigkeit und Sicherheit zu erhalten. Diese generelle Aussage trifft verstärkt auf Leichtbau-Räder zu. Es gibt allerdings eine Klasse der „No Problem“-Fahrräder, die auf das Motto „Mehr Fahrspaß – weniger Pflege“ getrimmt sind.



Und die haben wir uns mal genauer angeschaut, schließlich besitzen alle eine nahezu wartungsfreie Nabenschaltung, servicearme Bremsanlage, gute Lackierungen, gekapselte Naben und für Fahrspaß Federkomfort und eine komfortable Sitzposition.



Wartungsarme Antriebe sorgen für Fahrspaß


Kettenrasseln, hakende Schaltvorgänge – das kennen viele Radfahrer und das ist meist bei Kettenschaltungen zu finden. Im Gegensatz dazu bieten Nabenschaltungen mit ihren gekapselten, gedichteten Getrieben auch auf Dauer gesehen absolut seidenweiche Wechsel und wenig Wartungsarbeit – die sich nur auf einen Schaltzug und eben die Kette bezieht. Aufwändige, diffizile Mechanik wie bei Kettenschaltungen ist hier an exponierten Stellen nicht zu finden.


Ein weiterer Vorteil ist die Schaltbarkeit mit nur einem Drehgriff (Ausnahme: Sram „Dual Drive“ Drehgriff/Hebel-Kombination. Der Drehgriff besorgt die Feineinstellungen der acht Ritzel-Gänge, der Daumenhebel dient zur Grobwahl der Gänge via 3-Gang-Nabe) statt diverser Hebel. Verschalten und Vertauschen ....


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..... der Schaltrichtung sind so gut wie ausgeschlossen. Die Kette fällt wegen der geraden Kettenlinie bei Nabenschaltungen meist etwas dicker und damit stabiler aus.

Geschlossene Kettenschutz-Systeme von Hebie und Nöll garantieren zudem noch geringeren Wartungs- und Pflegeaufwand. Nöll verspricht sogar 12 000 sorgenfreie Kilometer bei Pflegeintervallen alle 1 000 bis 2 000 Kilometer. Das hat man so noch nicht gesehen und ist ein großes Lob wert.



Dicke Reifen für Komfort
und Sicherheit


Bis auf Flux (Parallelogrammfederstütze) verzichten alle Hersteller auf Federgabel und -stützen. Warum? Dicke, voluminöse Reifen versprechen hohen Fahrkomfort durch eine schnell ansprechende, extrem leichte und natürliche Federung – eben durch das hohe Luftvolumen. Das Ammenmärchen, dass ein breiter Reifen schlechter rolle, hat die Sporthochschule Köln übrigens eindrucksvoll widerlegt. Schafft man damit also die Quadratur des Kreises? Nein, nicht ganz. Denn ....


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(Quelle: (#. 4762))

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