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19.07.2008 | 08:51 h

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aR Test & Technik, Ausgabe 6/08,»Räder aus dem Karton«

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Test & Technik

 

TEST Versender-Räder: Gutes Rad aus dem Karton?

(19.07.08/sb) Es gibt immer mehr Radversender, die Räder zum Schnäppchenpreis anbieten. Wo liegen deren Stärken, wo die Schwächen? Im Sparfuchs-Test von Trekking-, MTB, Renn- und Crossrädern probierte aktiv Radfahren sieben Versandräder von 799 bis 1999 Euro aus ....

Kommen ohne professionellen Aufbau ins Haus, sind günstig, sehr gut ausgestattet – Räder vom Versender haben pekuniäre Vorteile, aber auch die Nachteile sollte man beachten



Generell sind wir positiv überrascht. Mehr Fahrrad für weniger Geld – was die sieben Hersteller ans Rad zaubern, kann sich wirklich sehen lassen. Doch wie bekommen das die Versender hin?



Kein Shop vor Ort – das spart Kosten


Ganz einfach: Sie sparen sich den Händler vor Ort, müssen nur in den Versand und eine Aufbauanleitung inverstieren. Das gesparte Geld münzen sie dann in eine höherwertige Ausstattung und einen niedrigeren Preis um. Dass damit konkurrenzlose Preise wider dem Fachhandel entstehen, ist auf der anderen Seite bitter, denn der unterhält eine Werkstatt, investiert meist auch in Fachpersonal sowie in die Ausbildung ....


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..... von Lehrlingen – Kosten, die er sich über den Verkauf von Fahrrädern hereinholt. Eine Tatsache, warum aktiv Radfahren überwiegend auf den Fachhandel setzt und Räder testet, die dort zu haben sind.


Dennoch kommen auch wir – als üblicherweise sehr Fachhandels-orientiertes Magazin (dort gibt´s Beratung, Ausbildung für Lehrlinge, Probefahrtmöglichkeiten, einen Ansprechpartner, dem man in die Augen schauen kann) –  nicht am Versenderbike vorbei. Dessen Vorteil oftmals das Preis-Leistungs-Verhältnis ist, das aber klar einen Nachteil hat: Wer etwa beim Aufbau des Karton-Rades technisch nicht versiert ist, muss eventuell zum Händler vor Ort, und der berechnet verständlich den vollen Servicepreis. Wer technisch fit ist, kann sich bei kleinen Reparaturen während der Nutzerzeit selbst helfen. Bei größeren Problemen bieten gute Versender zudem einen Hol- und Bringservice an, der das Warten des Rades mit einbezieht. Ob in dieser Zeit ein Ersatzrad gestellt wird, sollten Sie vor dem Kauf nachfragen. Wie schnell die Reparatur oder der Service beim Versender abgewickelt wird, hängt – wie beim Händler vor Ort – von der Saison ab.



Versender bieten die volle Bandbreite


Wer meint, Versender spezialisieren sich auf spezielle Radarten irrt – das beweist unsere Testbandbreite. Vom klassischen Trekkingrad übers Stadtrad, vom Randonneur über die Sportler wie Fitness-, Cross-, Cyclocross-, Rennrad und Mountainbike bis hin zu Tandems wird alles geboten. Dass gute Versender sogar viel eigene Entwicklungsarbeit betreiben und zudem Radsportengagement beweisen, zeigen vor allem die Marken Canyon und Red Bull, die sich beide sogar im Profirennsport zeigen und so die Leistungsfähigkeit ihrer Räder demonstrieren. Hier werden große Teile der Gewinne wieder in den Sport reinvestiert, was sehr zu loben ist.



Die Ausstattung – durchwegs super und knallhart kalkuliert

Alle Räder können mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis glänzen. Angefangen beim günstigsten Rad im Test – dem Pepper Red Pepper – mit kompletter XT Gangschaltung und Bremsanlage, hochwertigen Schwalbe Reifen und einer tollen Suntour-Federgabel bis hin zum „teuersten“ Rad – dem Radon TCS 10.0 Rohloff (mit Rohloff Speedhub Schaltung, Magura HS 33 Bremsanlage, SON Lichtanlage, einfach verstellbarer Syntace VRO Lenker-Vorbaueinheit, Schwalbe Marathon Supreme Reifen und Tubus Gepäckträger), bieten Versandräder eine durchwegs höherwertige Ausstattung als vergleichbare Räder beim Händler vor Ort.
Wir mussten feststellen: eine Mogelpackung im Test? – Fehlanzeige.



Tolle Details und viel Fahrspaß

Beim Anblick unserer Testräder sind uns einige schöne Details aufgefallen, die in der Praxis auch wirklich sinnvoll sind.

(Quelle: (#. 4285))

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