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28.02.2008 | 06:04 h

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aR Recherche/Gunnar Fehlau, pressedienst fahrrad

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Schont Geldbeutel: Fahrrad-Tuning statt Neukauf

(28.02.08/df) Es muss nicht immer ein neues Rad sein, manchmal reicht schon ein geringer zwei- bis dreistelliger Betrag, um so ein „Dornröstchen“ mit etwas Pflege und ein paar neuen Teilen wachzuküssen. Radexperte Gunnar Fehlau (pd-f) zeigt, wie weit man mit 50, 100 oder 200 Euro kommt. ...

Rein mit dem Radel in die Werkstatt - wer würde hier nicht auch gerne Hand anlegen,Feinste Teilchen in einer Trägerflüssigkeit dringen tief in die Gelenke der Kette ein und sorgen für dauerhafte Schmierung.,Praktischer Pannenhelfer: Doc Blue vom Reifenhersteller Schwalbe wird durch den Ventilfuß eingefüllt und verschließt kleinere Löcher im Schlauch im Handumdrehen.,So sieht eine moderne Trinkflasche aus: die CINCIO von Elite bietet klasse Details und kosten ab 4,99 Euro aufwärts,Innen ist nix: Kein Leuchtmittel zu sehen: Beim superhellen IQ-Tec-Strahler sitzt die Diode vor dem Reflektor und scheint in diesen hinein statt aus ihm heraus.,Sicherheitsbewusste Citybiker und Trimmradler schätzen den "Urban" von Abus als komfortablen Begleiter mit legerer Optik.



„,Pimpen‘ Sie Ihr altes Velo, bevor Sie sich ein neues Billigrad in die Garage stellen“, empfiehlt der schweizerische Fahrrad-Philosoph Butch Gaudy (www.mtb-cycletech.de). „Das ist die nachhaltigere Variante, und bessere Technik bekommen Sie obendrein!“


Mit 50 Euro läuft’s wie geschmiert

Mit einer Investition von knapp 50 Euro plus etwa anderthalb Stunden Arbeit können Sie quietschfrei, komfortabel und pannensicher in die Saison starten, weiß Gunnar Fehlau vom pressedienst-fahrrad. Sauber fährt besser: „Alles an Bord haben Sie mit dem Pflegeset aus Zweiradreiniger, Glanzspray und Kettenspray“, erklärt Bodo Franz vom Zweiradpflege-Spezialisten Rema Tiptop (www.rema-tiptop.de, 22,90 Euro). „Schwamm und Putzlappen aus dem Haushaltsvorrat sind perfekte Helfer“, so Franz.

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Reifen sind oftmals ein Quell für Pannen und schlechte Fahrdynamik. „Pumpen Sie die Reifen auf maximalen Druck auf“, rät Carsten Zahn vom Reifenhersteller Schwalbe (www.schwalbe.de). Sollten die Reifen in Sachen Pannenschutz nicht auf dem neuesten Stand sein, so empfiehlt er den Einsatz von Pannenschutzflüssigkeit. Hersteller wie Schwalbe (,Doc Blue‘, 9,90 Euro) oder Rema Tiptop (,TT -Seal‘, 8,90 Euro) bieten diese an.



Der Inhalt wird auf Vorder- und Hinterrad verteilt, kräftig aufgepumpt und anschließend sind die Reifen mindestens drei Monate „unplattbar“; Hersteller Rema Tiptop verspricht das Funktionieren sogar ein „ganzes Reifenleben“ lang. Viele Menschen lassen sich durch schmerzende Hände vom Radfahren abbringen. Mit dem restlichen Budget ist Abhilfe möglich, etwa durch die „Aero Safety“-Lenkergriffe von Humpert (ca. 15 Euro, www.humpert.com). „Damit wird die auf die Hände wirkende Last großflächig verteilt“, erklärt Thomas Stagat von Humpert.



Mit 100 Euro rollt sich’s leichter


Fahrräder altern nicht; mit einer Ausnahme: „Reifen altern, egal, ob das Fahrrad in Betrieb ist oder nicht“, berichtet Carsten Zahn gegenüber dem pressedienst-fahrrad. „Das Profil mag noch tiptop sein, doch die langsame Versprödung des Materials birgt die Gefahr, dass ein mehrere Jahre alter Reifen einreißt, wenn er mit hohem Druck aufgepumpt wird.“ Deshalb empfiehlt Carsten Zahn neue Reifen. Reifen wie der Schwalbe Marathon (je 21,90 Euro) bescheren mit ihrem Leichtlauf ein ganz neues Fahrgefühl – das wegen der hohen Pannensicherheit lange anhält. Bleiben zusammen mit dem 50-Euro-Paket noch ein paar Euro für neue Schläuche oder Schönheitsreparaturen. „Trinkflaschen sollten von Zeit zu Zeit, spätestens nach drei Jahren ausgetauscht werden“, rät Thomas Wiemann vom italienischen Anbieter Elite (www.elite-it.com) und empfiehlt beispielsweise die neue ‚Cincio MTB’ Trinkflasche (500ml, 4,99 Euro) mit Verschlusskappe.



Mit 200 Euro geht Ihnen ein Licht auf


Wer sich entscheidet, zusätzlich weitere 100 Euro für sein Rad-Tuning auszugeben, der kann sich bereits der Kür zuwenden: Entweder man investiert in ein Plus an Sicherheit oder in Komfort! Die 100 Euro reichen, um das Fahrrad-Äquivalent von Xenonlicht und Dioden-Rücklicht am Pkw zu erwerben. „IQ-Tec“ nennt sich ein neuer Frontstrahler dessen Lichtausbeute von 40 Lux auch bei völliger Dunkelheit eine extrem gute Fahrbahnausleuchtung ermöglicht. „Dabei kombinieren wir eine extrem helle Leuchtdiode mit einem sorgfältig berechneten Reflektor. Der Trick: Die LED scheint in den Reflektor hinein statt aus ihm heraus“, erklärt Guido Müller vom Beleuchtungsspezialisten Busch und Müller.

(Quelle: (#. 3706))

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