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Tipps zur Satellitennavigation mit dem Rad
GPS – was heißt das eigentlich? GPS ist die Abkürzung für Global Positioning System. Es beruht auf ständig im Orbit auf einer stetigen Kreisbahn sich bewegenden Satelliten. Kleine Empfänger auf der Erde peilen nun mehrere dieser Satelliten an und errechnen daraus den eigenen Standort.
Es gibt diverse Geräte, die bekanntesten (US-)Firmen in Deutschland sind Garmin und Magellan. Es sind jeweils ganze Baureihen von einfach bis sehr teuer (über 500 Euro). Die billigsten Geräte sind ausreichend für Positionsbestimmungen und Navigation nach einfachen Zahlendisplays. Etwas bessere Möglichkeiten bei schwierigen Empfangssituationen bieten die bis zu 12 Satelliten anpeilenden Geräte. Sie haben einige wenige Funktionen mehr (Routenumkehr, Nullstellen des km-Zählers) als die einfachsten Geräte. Allein die zusätzlichen Möglichkeiten in Verbindung mit internen Karten usw. machen dann die Geräte immer teurer.
Interessant ist aber auch die Zusammenarbeit mit einem normalen Personal-Computer. Alle heutigen Geräte haben eine Schnittstelle. Ein Computer und darauf eine digitale Karte gehören eigentlich immer zu einem GPS. Viele Programme gibt es aber auch kostenlos, Karten dagegen unterliegen meist einer Copyright-Kontrolle.
Spezielle Karten der BVA/des Adfc - mit GPS nicht die Orientierung verlieren
Alle neuen BVA/Adfc-Regionalkarten sind mit UTM Koordinatengitter unterlegt. Einfach per GPS - Gerät die Position bestimmen lassen, Werte auf der Karte abgleichen, und schon weiß der Radler wo er ist !
Gesorgt dafür hat Thomas Froitzheim, Chef der Kartenredaktion bei der Bielefelder Verlagsanstalt (BVA), das Verlagshaus, das auch aktiv Radfahren produziert ....
"Karten für GPS nutzbar zu machen ist echte Fleiß- und Qualitätsarbeit" sagt Froitzheim. Schließlich hat jede Regionalkarte eine Menge zu bieten: Routenvorschläge für Tages- und Wochenendausflüge, Freizeittipps und Info zur Strecke: Welche Strassen sind gut? Wie ist die Oberfläche? Alle Informationen laufen im Verlag zusammen, werden gegengecheckt und schließlich als UTM-Gitter realisiert. Kartographen im Haus berechnen es für jeden Kartenausschnitt anhand weltweit einheitlicher Koordinaten und legen es dann geographisch exakt auf die Karten.
Die Gitter - Linien verlaufen im Zwei-Kilometer-Abstand. Das ist nicht nur für GPSler praktisch, denn so lassen sich Entfernungen unterwegs leicht Abschätzen. Auch andere Angaben helfen bei der Orientierung - beispielsweise Straßennamen und die Beschilderung der Radrouten. "Mit dieser speziellen Darstellung kommen auch ungeübte Kartenleser gut zurecht" sagt Froitzheim zum Kartenkonzept.
Mittlerweile gibt es 42 Regionalkarten .... .... im Maßstab 1: 75000)von Rügen bis zu den Bayerischen Seen. Und ganz Deutschlad ist durch 27 Tourenkarten abgedeckt (1:150 000) - mit Angaben zu allen Radfernwegen, wichtigen Streckeninfos sowie Tourentipps zu Bett & Bike oder Fahrrad & Bahn. Mehr Infos unter www.radwanderkarten.com
Weitere interessante Links zum Thema: www.garmin.de und www.geolife.de
Grundsätzlich können GPS Geräte mehr als man denkt ... • GPS-Geräte können dank ihrer mannigfaltigen Funktionen einen herkömmlichen Fahrradcomputer durchaus ersetzen – obwohl der Fahrradcomputer etwas präziser in der Messung der gefahrenen Kilometer ist. GPS-Empfänger sollten für eigene Anforderungen eingerichtet werden: Die unterschiedlichen Anzeigen des Gerätes lassen sich meistens variieren.
Falls Sie den Kauf eines Gerätes ins Auge fassen, sollten Sie dies wissen:
• Immer Ersatzakkus mitnehmen – und nur qualitativ hochwertige Akkus mit hohen Kapazität nutzen (900 mAh bei AAA-Zellen, 2.600 mAh bei AA-Akkus sind inzwischen Standard). Auch ein hochwertiges Ladegerät sollte es sein.
• Schrauben der Fahrradhalterung mit etwas Klebstoff sichern, sie können sich durch die Vibrationen lösen.
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