Samstag, 11.02.2012 17:01 Uhr
Artikel lesen
 

07.11.2007 | 00:00 h

0 Kommentare bisher  
 

Redaktion:

aR Recherche/adfc

 
 
 

Service

 

Radfahren in der Stadt: Wird´s eng, besser nachgeben!

(07.11.07/df) Wenn es eng wird im Straßenverkehr, sollte ein Fahrradfahrer nicht immer auf sein Recht bestehen. Schon allein zum Wohle der eigenen Gesundheit. Denn im Kräftemessen mit dem Auto ziehen Radler den Kürzeren. Grundsätzlich haben Radfahrer jedoch ...



...

die gleichen Rechte und Pflichten wie andere Verkehrsteilnehmer.



Wer beispielsweise bei einer Verengung der Fahrbahn zuerst den Engpass erreicht, hat Vorfahrt. «Das gilt auch für Radfahrer», betont Roland Huhn, Rechtsreferent des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).


Allerdings unterschätzten Autofahrer häufig die Geschwindigkeit der Radfahrer. «Wenn dann beide Verkehrsteilnehmer Gas geben, um zuerst an der Engstelle anzukommen, wird es eng», sagt Huhn. In einem solchen Fall ist der Radfahrer gut bedient, nachzugeben. «Er hat eben keine Knautschzone.»



Dass einige Einbahnstraßen auch in Gegenrichtung für Radfahrer freigegeben sind, wissen viele Autofahrer nicht. So kommt es immer wieder zu Streitigkeiten zwischen entgegenkommenden Zwei- und Vierradfahrern. «Hier gilt, wenn der Platz für beide nicht ausreicht, muss einer aus- oder zurückweichen», sagt Huhn. «Man sollte dabei aber die Verhältnismäßigkeit prüfen.» Für ein Auto hieße eine solche Situation, den Rückwärtsgang einzulegen und aus der Straße rückwärts heraus zu fahren. Der Radfahrer kann hingegen oft zwischen zwei parkende Autos ausweichen.



Ähnliches Fingerspitzengefühl sollten Fahrradfahrer auch dann beweisen, wenn sie auf einer engen Straße andere Verkehrsteilnehmer aufhalten. «Solange nur ein oder zwei Autos betroffen sind, müssen diese auf die nächste Überholmöglichkeit warten», erläutert Huhn. Werden drei oder mehr Verkehrsteilnehmer durch ein langsameres Fahrzeug behindert, muss der Fahrradfahrer anhalten und die Autos vorbei lassen. Das schreibt die Straßenverkehrsordnung vor.



Mit dem Rad alternativ auf den Bürgersteig zu fahren, ist für Huhn keine Alternative. «Das ist grundsätzlich verboten», sagt er. «Viele machen das, weil es sicherer scheint. Aber das ist es nicht.» Es drohten Zusammenstöße mit Fußgängern und nicht jeder Autofahrer rechne beim Abbiegen mit Radfahrern, die auf dem Gehweg unterwegs seien, sagt Huhn.



NEU: aktiv Radfahren RENNRAD-Wochen auf Gran Canaria, zwei Termine im Februar´08! Anmeldeschluss schon im Dezember! Also schnell entscheiden ...
Mehr darüber ... hier!.

DIE KAUFBERATUNG ... für Schlauberger! 106 Räder aus 6 Gattungen im aktiv Radfahren-Megatest 2007!
Sie wollen wissen, das ein jetzt günstiges 2007-er Rad (Trekking, City, Rennrad, MTB, Fitnessbike, Crossrad) wirklich leistet? Unser Tipp: Bestellen Sie die 164 Seiten starke aktiv Radfahren "Megatest-Ausgabe" 1/2-07, von denen noch einige Exemplare für Sie zurückgehalten wurden (3,60 Euro zzgl. 2 Euro Versand). ... »Megatest 07«-Heft bestellen!
WELCHE RÄDER GETESTET WURDEN steht ... ... hier!


Testen Sie die Printausgabe »aktiv Radfahren«: 3 x für faire 8 Euro! Hier geht´s
... zum Schnupperabo!



SCHNELLSTENS URLAUB BEANTRAGEN bzw FREI NEHMEN! LESERREISE "Genießer-Radwoche Gran Canaria", November 2008!
Immer ausgebucht, schon über ein Dutzend Radwochen dorthin durchgeführt, begeisterte Teilnehmer. Kein Leistungsstress, normale Kondition reicht aus. Ideal für Trekkingradfahrer/innen Level 1-2. Auch Nichtleser unseres Magazins sind ganz herzlich willkommen! Super: 3 unverbindliche Anmeldungen sind schon da. Wann kommt Ihre?... Ja, 2008 bin ich dabei! Mehr Infos!

(Quelle: (#. 3245))

zurück zu: Alle Rubriken

0 Kommentare bisher
Diesen Artikel bookmarken:Mister WongYiggItLinkaARENAgoogle.comFolkdoneviewWikio
Artikel nach Datum sortiert