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06.04.2008 | 09:58 h

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Neues Fahrrad? Was Sie beachten sollten für Spaß auf Dauer!

(06.04.08/gf) Weder moderne Fahrräder noch PKW müssen heute vorsichtig eingefahren werden. Doch auf den ersten Kilometern mit dem neuen Fahrrad kann man einiges falsch machen. Gunnar Fehlau vom pressedienst-fahrrad fasst für uns die wichtigsten Punkte zusammen. ...

Wo hochwertige Fahrräder verkauft werden, ist auch die Beratung ausführlich und informativ.



1. Kein Fahrrad passt sofort

„Egal wie kostspielig das neue Rad war, vom Start weg passt kein Fahrrad perfekt zum Käufer“, berichtet Albert Herresthal vom Verbund selbstverwalteter Fahrradbetriebe (www.vsf.de) und empfiehlt: „Direkt nach dem Kauf sollte man vor dem Geschäft einige Runden drehen und den Techniker dann gegebenenfalls bitten, noch Justagen vorzunehmen.“
Thomas Stagat vom Lenkerspezialisten Humpert (www.humpert.com) ergänzt: „Sattel- und Lenkerpositon beeinflussen sich gegenseitig. Verstellt man beispielsweise den Sattel, so muss oft auch die Lenkerstellung leicht angepasst werden“.



2. Neues Rad, guter Vorsatz: Helm tragen

Die Zeit, die der Mechaniker für kleine Korrekturen benötigt, kann man dazu nutzen, sich einen neuen Fahrradhelm anpassen zu lassen. „Der Kauf eines neuen Rades ist ein guter Anlass, endlich mit dem Helmtragen zu beginnen“, findet Thorsten Mendel von Abus (www.abus.de) und erklärt: „Ein Fahrradhelm sollte nach drei bis fünf Jahren ausgetauscht werden, nach einem Sturz sollte er generell ersetzt werden.“



3. Selbstkontrolle

Auch wenn man sich auf eine fachkundige Montage verlassen können sollte, empfiehlt es sich, bei einem neuen Rad sicherheitsrelevante Punkte selbst zu checken. „Schnellspanner müssen fest schließen, der Lenker darf sich nicht verdrehen lassen, ebenso wenig der Sattel“, mahnt Mario Moeschler vom Fahrradhersteller Winora (www.winora.de). „Besonders wenn im Beisein des Kunden noch schnell Änderungen vorgenommen werden, können sich Montagefehler einschleichen.“ Entsprechend vorsichtig sollten die ersten (Kilo-) Meter angegangen werden, nachdem man zuvor die Bedienungsanleitung intensiv studiert hat.



4. Will geübt sein: Schalten und Stoppen

„Kettenschaltungen sollte man einmal im Stand mit angehobenem Hinterrad durchschalten, bevor man losfährt. Vor allem ist darauf zu achten, dass das Schaltwerk auf dem größten Ritzel nicht in die Speichen kommt“, warnt Dirk Belling vom Komponentenhersteller Sram (www.sram.com). Auch die Funktion der neuen Bremsen will vorsichtig geübt sein. „Viele Leute haben noch nie eine aktuelle Scheiben- oder Felgenbremse bedient. Mit der Handkraft, die sie auf ihrem alten Rad benötigen, würden sie sofort einen Überschlag produzieren“, weiß Belling.



5. Druck und Haftung müssen stimmen

„Neue Fahrradreifen müssen nicht eingefahren werden“, erklärt Schwalbe-Techniker Carsten Zahn (www.schwalbe.de). „Für Trekking- und Alltagsräder gelten keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen“, so der Fachmann. Anders bei Rennrädern. „Die Mechaniker der Profi-Teams entfernen bei montierten Neureifen mit feinem Schmirgelpapier Trennmittelreste von der Lauffläche, so haben die Reifen ab dem ersten Meter optimal Haftung auch bei Regen und in engen Kurven“, plaudert Stefan Scheitz vom Rennradanbieter Felt (www.felt.de ), der das „Slipstream/Chipotle“ Profi-Team sponsert, aus dem Nähkästchen.



Wichtiger findet Zahn das Thema Reifendruck: „Finden Sie Ihren idealen Reifendruck. Der hängt von Reifenbreite, Fahrergewicht und persönlichen Vorlieben ab. Bei einem normalen Trekkingrad liegt man mit 4 bar nie so ganz verkehrt.“ Mindest- und der Maximaldruck sind auf der Reifenflanke angegeben. Der Reifendruck sollte einmal im Monat geprüft werden. „Die gängige ´Daumenprobe` ist sehr unzuverlässig. Verwenden Sie dazu einen Manometer“, rät der Reifenfachmann.

Zum Teil 2 von 2 dieser Service-Story geht´s ... hier!


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(Quelle: (#. 3887))

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