Sonntag, 12.02.2012 06:58 Uhr
Artikel lesen
 

22.10.2007 | 01:42 h

0 Kommentare bisher  
 

Redaktion:

aR Recherche/Radsport-Rennrad.de

<< erste <b>&laquo; vorherige Seite</b> <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> 1 2 3 4 5 <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> <b>nächste Seite &raquo;</b> letzte >>
 
 
 

Fitness

 

Mit Volldampf in 2008: Trainingsplanung leicht gemacht!

(21.10.07/am) Im Folgenden erhalten Sie einen Einblick in den Dschungel der Trainingslehre, die das aktiv Radfahren Schwestermagazin "Radsport Rennrad" erstellt hat. Das Wissen über die verschiedenen Trainingsprinzipien vermeidet Fehler in der Planung, bei der Umsetzung und der Dosierung Ihres Trainings. Ein toller Artikel für ambitionierte Freizeit-Radsportler ...

Das Prinzip der Superkompensation und Summation von Superkompensations-Effekten,Wettkampf-Methode und Intervall-Methode,Intervall-Methode / Serienprinzip,Trainings-Belastungen im Fitness-, Leistungs- und Hochleistungssport,Zyklische Trainingsgestaltung,Dauermethode - Wiederholmethode



 


Am Beginn jeder Planung steht die Zieldefinierung. Der Trainingsprozess kann nur dann richtig geplant werden, wenn der Sportler ein konkretes Ziel vor Augen hat. Danach sollte weiter differenziert werden nach kurz-, mittel- und langfristigen Zielen. Individuelle sportliche Höchstleistungen werden nur durch eine langfristig ausgerichtete Strategie ermöglicht. Auf dem Weg zum Hochleistungsniveau werden Teilziele gesteckt. Im Hochleistungssport wird für die langfristige Trainingsplanung häufig der Olympiazyklus verwendet, das heißt, sie ist auf die nächsten vier Jahre ausgerichtet. Zwischendurch finden immer wieder Trainings- und Wettkampfkontrollen statt, um die Leistungsentwicklung zu dokumentieren, zu analysieren und um rechtzeitig eventuelle Korrekturen in der weiteren Planung vorzunehmen. Natürlich müssen alle Zielsetzungen realistisch sein, d. h. sie müssen individuell erreichbar sein. Zu hoch gesteckte (unrealistische) Ziele lösen Frustration aus und bergen die Gefahr des Übertrainings in sich.


Um das Training selbstständig zu planen, durchzuführen und steuern zu können, ist fundiertes Wissen aus dem Bereich Trainingslehre notwendig. Im Anschluss finden Sie einfache Definitionen von wichtigen Grundbegriffen aus der Trainingslehre, die in vielen Fachbüchern oder Fachartikeln verwendet werden.


Rein ins Fachchinesisch


Unter der Trainingsbelastung ist die Gesamtheit der auf den Organismus einwirkenden Trainingreize zu verstehen. Dabei wird differenziert nach äußerer und innerer Belastung (B). Die "äußere Belastung" stellen die unterschiedlichen Belastungsnormative dar, durch die trainingswirksame Reize ausgelöst werden. Die "innere Belastung" ist letztendlich die Reaktion des Körpers auf die äußere Belastung und ist die tatsächliche Beanspruchung (z. B. Herzfrequenz, Laktat), die auf den jeweiligen Organismus wirkt. Zu sehen ist das beim Belastungspuls. Fahren Sie beispielsweise in einer Gruppe, dann kann jedes Gruppenmitglied bei gleicher Geschwindigkeit eine andere Herzfrequenz haben. Die Belastung für jedes Gruppenmitglied ist die gleiche, die Beanspruchung auf das jeweilige Organsystem jedoch verschieden. Dies ist der Grund weshalb sich, trotz gleicher Trainingsmaßnahmen, die Leistung individuell unterschiedlich entwickeln kann.


Die Belastungsnormative werden häufig auch als Belastungskomponenten bezeichnet. Sie sind die maßgebenden Größen zur Dosierung der Trainingsbelastungen. Im Einzelnen sind dies Reizintensität, -dauer, -dichte, -umfang und die Belastungshäufigkeit. Sie beeinflussen sich gegenseitig bzw. gegensinnig. Je größer der Umfang, umso geringer die Intensität, je höher die Intensität, umso geringer die Belastungsdauer, je höher die Intensität, umso länger dauern die Pausen.


Die Belastungsintensität (Reizintensität) ist geprägt durch den Anstrengungsgrad mit dem eine Belastung ausgeführt wird (messbar über Laktatkonzentration und/oder Herzfrequenz). Im Radsport werden dafür häufig verschiedene Pulsbereiche oder Prozentangaben vom radsportspezifischen Maximalpuls verwendet. Den Vorgaben werden dann die verschiedenen Inhalte mit den gebräuchlichen Abkürzungen GA 1, GA 1/2, GA 2 (EB), SB sowie der jeweiligen Abkürzung eine genaue Intensität zugeordnet. So wird zum Beispiel das GA 1 im Bereich von 65-75 % der maximalen Herzfrequenz absolviert.


Die Belastungsdauer ist die Dauer eines Einzelreizes bzw. die Summe von Einzelreizen (zeitliche Dauer oder Wiederholungszahlen). Beim GA 1-Training ist die Dauer z. B. drei Stunden, beim Intervalltraining kann die Dauer z. B. 5 x 2000 Meter (10000 m) oder 3 x10 Minuten (30 min) sein.


Die Belastungsdichte wiederum gibt die Zeitspanne zwischen den einzelnen Belastungsreizen wieder und ist gekennzeichnet durch den Wechsel von Belastung und Erholung (Pausen).

(Quelle: (#. 3206))

<< erste <b>&laquo; vorherige Seite</b> <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> 1 2 3 4 5 <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> <b>nächste Seite &raquo;</b> letzte >>

zurück zu: Alle Rubriken

0 Kommentare bisher
Diesen Artikel bookmarken:Mister WongYiggItLinkaARENAgoogle.comFolkdoneviewWikio
Artikel nach Datum sortiert