Samstag, 11.02.2012 02:33 Uhr
Artikel lesen
 

26.02.2008 | 09:02 h

0 Kommentare bisher  
 

Redaktion:

aR REcherche/Gunnar Fehlau, pressedienst fahrrad

<< erste <b>&laquo; vorherige Seite</b> <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> 1 2 <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> <b>nächste Seite &raquo;</b> letzte >>
 
 
 

Service

 

Kinderräder: Das Gute steckt im Detail

(26.02.08/df) Kinderräder haben ein schweres Los: Sie dürfen nicht viel kosten, sollen viel aushalten und sicher sein. Die Details machen den Unterschied. Gunnar Fehlau vom pressedienst-fahrrad zeigt, was ein gutes Kinderrad ausmacht. ...

Ein gut ausgestattetes Kinderrad vom Fachhändler, technisch überprüft – macht mit Sicherheit Spaß!



Ob der Kinderradhersteller nachgedacht hat, merkt man schon bei einem kurzen Blick auf die Lenkergriffe. „Runde Kunststoff-Prallschützer sind an Kinderrädern unverzichtbar“, erklärt Volker Briese, Kinderrad-Experte beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub ADFC e. V. Denn bei einem Sturz kann sich ein normales Griffende in den Körper bohren und schwere Verletzungen hervorrufen.



Nur die Nabenschaltung ist spielplatztauglich


„Die Nabenschaltung ist fürs Kinderrad ideal“, weiß Dirk Belling vom Schaltungshersteller Sram (www.sram.com). „Sie ist wartungsarm, einfach im Handling und äußerst stabil“, ergänzt der Schaltungsspezialist. Für Kinder bis acht Jahre reichen drei Gänge - leicht per Drehgriff - zu bedienen laut Belling vollkommen aus. Eine Nabenschaltung gehört an jedes Schaltungsrad, das intensiv genutzt wird und auch mal unsanft auf dem Boden landet, meint auch Guido Meitler vom Kinderradhersteller Puky (www.puky.de) und ergänzt: „Ab fünf Jahre sind Kinder in der Lage eine Schaltung zu bedienen und tun dies auch gerne. Die Schaltung erweitert nämlich den Aktionsradius.“


Doch Nabenschaltung ist nicht gleich Nabenschaltung: Knackpunkt im System waren bisher meist die Schaltzugaufhängungen, Schaltboxen genannt. „Weit ausladende Schaltboxen sind stets defektanfällig“, so Meitler. Deshalb verbaut Puky seit dieser Saison die neue„i-Motion“-Dreigangnabe von Sram. Diese besitzt eine Zugführung, die direkt an der Innenseite der Kettenstrebe verläuft und verzichtet auf die defektanfällige Schaltbox.



-------------------------------------------------------------


Tolles aktiv Radfahren-Gewinnspiel, mitmachen lohnt, einmalig! "Rad nach Wunsch" abräumen, selbst konfigurieren, im Werk eigenhändig zusammenbauen! ....... zum Gewinnspiel!


-------------------------------------------------------------




Lichtanlage: Dynamo nach hinten, Standlicht nach vorne und trittsichere Rücklichter


Auch bei der Lichtanlage unterscheiden sich die Kinderräder stark. Denn die StVZO lässt viel Spielraum bei der Montage und der Auswahl der Komponenten. „Wichtig ist, dass der Dynamo am Hinterrad montiert ist“, erklärt Guido Müller vom Beleuchtungsexperten Busch und Müller (www.bumm.de) gegenüber dem pressedienst-fahrrad: „So kommen die Kinder nicht in Versuchung, ihn während der Fahrt zu betätigen.“


Vorbildlich in Sachen Beleuchtung ist nach Auffassung von Müller die Firma Puky: Jedes Kinderstraßenrad ist mit einer vollwertigen Lichtanlage mit Standlichtfunktion ausgestattet; beim neuen 24-Zöller „Soulride 24-7“ ist sogar ein Nabendynamo plus Einschaltautomatik an Bord.



Beim Rücklicht hat Guido Müller einen Favoriten (ca. 14 Euro): „Das Toplight Flat Plus-Diodenrücklicht ist kaum 20 mm dick und lugt deshalb nicht über den Gepäckträger hinaus“, weiß Guido Müller und ergänzt: „Vor allem unten am Schutzblech angebrachte Rückleuchten werden gerne mal abgetreten.“



Sichere Bremsen müssen sein!

Ebenso wichtig wie Schaltung und Licht ist die Bremsanlage. Fachleute wie Lilo Franzen von der Bonner Kinderfahrradschule empfehlen Rücktritt plus Felgenbremse vorne und hinten.



Kinder, die mit blockierendem Hinterreifen schwarze Streifen auf den Asphalt malen, üben übrigens nur: „Um den Rücktritt richtig dosieren zu lernen, müssen Kinder auch wissen, wie sich eine Vollbremsung anfühlt“, erklärt Professor Briese.



Montage von pannensicheren Reifen

Immerhin bietet ein durchgebremster Hinterreifen Gelegenheit, auf ein stabiles, pannensicheres Exemplar umzurüsten. Denn an den Reifen sparen Kinderradhersteller immer wieder gerne, berichtet Carsten Zahn vom Reifenhersteller Schwalbe (www.schwalbe.de) und empfiehlt, auf pannensichere Modelle (ab 31,90 Euro) umzusteigen: „Unseren Marathon Plus mit durchstoßfestem SmartGuard-Pannenschutz bieten wir auch in 16, 18, 20 und 24 Zoll an“. Damit kann der radelnde Dreikäsehoch auch mal durch Glasscherben rollen, ohne dass gleich die Luft raus ist.

(Quelle: (#. 3691))

<< erste <b>&laquo; vorherige Seite</b> <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> 1 2 <span style="color:#000;font-weight:bold;">|</span> <b>nächste Seite &raquo;</b> letzte >>

zurück zu: Alle Rubriken

0 Kommentare bisher
Diesen Artikel bookmarken:Mister WongYiggItLinkaARENAgoogle.comFolkdoneviewWikio
Artikel nach Datum sortiert