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13.07.2007 | 00:01 h

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aR Recherche/orf-salzburg

 
 
 

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Immer mehr Salzburger tauschen Rad gegen Auto

(13.07.07/df) Angesichts hoher Spritpreise, chronischer Staus wegen Baustellen und teurer Parkplätze steigen immer Salzburger in der Stadt auf das Fahrrad um. Fahrradhändler freuen sich über reges Interesse an Modellen für den Stadtverkehr. Viele "lassen Auto einfach zu Hause stehen" ...




Muskelkraft kostet nichts, auf dem Fahrrad spielen Treibstoffpreise keine Rolle; Radfahrer stehen nicht in der Kolonne; Parkplätze für Fahrräder sind schnell gefunden und kostenlos - Das sind die Argumente, die immer mehr Autofahrer in die Radgeschäfte treiben.



"Heuer habe ich sehr viele Kunden, die sagen: Ich lasse das Auto einfach zu Hause stehen, ich nehme das Rad und kommen überall schnell hin, günstiger ist es auch und ich tue was für meine Gesundheit", schildert Fahrradhändler Karl Pürstinger.
Fahrradhändler begeistert.



"Heuer bestes Jahr" in 25 Jahren


In seinen 25 Jahren im Fahrradhandel sei heuer das beste Jahr überhaupt gewesen, ergänzt Pürstinger: "Wir haben einen sehr milden Winter gehabt, die Saison ist früh angegangen, das Wetter hat mitgespielt. Bei uns geht es hervorragend."



Auch in der Radabteilung des Sporthändlers Eybl beobachtet man denselben Trend: "Das Auto spielt eine große Rolle, der Benzin wird immer teurer", sagt Verkaufsleiter Günther Joss, "Wir haben gemerkt, dass die Kunden ein Rad für kurze Fahrten bei uns kaufen. Das ist kein Rad um 2.000 Euro, sondern ein Citybike um 300 bis 400 Euro. Die steigen wirklich auf's Rad um."




Mehr Komfort bei Rädern und Radwegen

Die Fahrräder für die Stadt werden auch immer komfortabler: Mit Federung bei der vorderen Gabel und im Sattel, mit Innendynamo, der auch bei Regen zuverlässig funktioniert und mit verstärkten Reifen, die nicht so schnell einen Platten haben.



Und schließlich ist Radfahren in der Stadt Salzburg angenehm, weil das Radwegenetz gut ausgebaut ist. Immerhin hat Salzburg im vergangenen Jahr den Titel der fahrradfreundlichsten Stadt Österreichs verliehen bekommen.


Die Salzburger sind in den ersten fünf Monaten 2007 deutlich mehr Kilometer mit dem Rad gefahren als noch im Vorjahr - insgesamt 125 bis 140 Millionen statt 100 Millionen Kilometer.




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