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Egal, ob Sie Ihr Fahrrad mit dem Auto in den Urlaubsort oder nur zum Startpunkt der nächsten Radtour transportieren wollen – im Handel gibt es unzählige Modelle, die jeden Transportwunsch erfüllen. In unserer kleine Markt- übersicht stellen wir in Teil 1 Radträger vor, bei denen Sie das Rad ohne vorbereitende Montagearbeiten unverändert transportieren können – auf dem Autodach oder am Kfz-Heck. Einzige Ausnahme ist der „San Remo“-Dachgepäckträger von Elite, der sich bevorzugt für Sporträder anbietet, also für Rennräder, Fitness-, Cross- und Mountainbikes. Da Sie hier nur das Vorderrad ausbauen müssen, fällt das Hochliften aufs Dach leichter.
Für den Dachtransport benötigen Sie stets einen Grundträger. Auf diesen wird dann der eigentliche Radträger montiert. Prüfen Sie vor dem Kauf des Radträgers die Kantmaße Ihres Grundträgers, neuerdings sind die nämlich breiter. Können wir nur empfehlen: Von Thule und Mont Blanc kommen spezielle Rad- schienen, in denen das Rad schon vor (!) dem Fixieren am Rahmenhalter und an den Laufräder von selbst steht. Drei Hände zur Radmontage, minutenlanges Auf-Zehenspitzen-Stehen und hastige Montage-Handgriffe sind hier nicht nötig.
Heckträger, die nicht an der Heckklappe hängen, erfordern eine vorhandene oder nachträglich montierte Anhängerkupplung. Die Radträger selbst lassen sich leicht auf deren Kugelkopf setzen und verspannen sich beim Abkippen. Unser Tipp: Achten Sie generell auf eine Absenkfunktion. Dann können Sie auch bei beladenem Radträger die Kofferraumklappe öffnen. Beim Twinny Load lassen sich übrigens die Räder vor dem Auto schon auf den Radhalter aufmontieren und dann gemeinsam (Rad & Halter) in den Heckträger einklicken! Generell bieten sich Träger auf der Anhängerkupplung besonders für schwere Trekkingräder und den Mehrfachtransport an (meist gibt es 2er-/3er-Träger mit Erweiterungsadapter).
Fahrradträger, die an der Auto-Heckklappe „hängen“, sind eigentlich nur für den spontanen Einsatz/den Kurzstreckentransport geeignet. Sie sollten nicht zu schwer beladen werden. Ein gutes Beispiel ist hier der Thule „ClipOn High“ vor, der eine clevere Schnellspannlösung bietet. In Ausgabe 6/07 präsentieren wir viele Dach- und Heck-Träger sowie Ideen für den Innenraumtransport (für Kombis sowie Vans, Heftbestellung hier!).
Generell gilt: Beim Hecktransport ist der Treibstoffverbrauch geringer als beim Dachtransport, dafür verschmutzen die Räder bei Fahrten auf feuchten Straßen durch Verwirbelungen stärker. Generell empfehlen wir, mit Rädern auf dem Dach oder am Heck nicht schneller als 120 km/h fahren. Dann läuft der Fahrradtransport mit Sicherheit gut ab.
RADTRÄGER FÜR DIE DACHMONTAGE Die Dachmontage bietet sich bei Autos mit Stufenheck (keine Heckklappe zur Trägerbefestigung bzw. keine Anhängerkupplung) an. Vorteil: geringer Verschmutzungsgrad, man benötigt bei schon gekauften Grundträgern nur noch Fahrrad-Adapter. Nachteil: hohes Anheben, hoher Treibstoffverbrauch, verringerte Durchfahrtshöhe. Gute Trägermodelle halten das Rad nach dem Aufsetzen in der Senkrechten und machen so das Fixieren kinderleicht!..
THULE "ProRide 591" Mit dem Thule ProRide 591 ist eine sekundenschnelle, einfache Befestigung nahezu jedes Fahrradrahmens (sehr große Rohrdurchmesser , max. 80 mm rund und 100 mm hochoval) möglich.
Erreicht wird dies durch den neuartigen Schließmechanismus „Quick Tight“: Mit wenigen Umdrehungen stellt man den Schließmechanismus automatisch auf die jeweilige Rahmengröße ein. Zum Lösen des Fahrrades muss nur der Schnellentriegelungsknopf gedrückt werden. Befestigen und Lösen des Fahrrades geschehen komfortabel auf Höhe des Fahrzeugdaches. Das Fahrrad wird einfach nur in den Fahrradhalter gestellt.
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