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03.08.2008 | 00:00 h

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aR Recherche/pd-f/Gunnar Fehlau

 
 
 

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Gutes Fahrrad mit gutem Schloss sichern

(03.08.08/df) Ist das Fahrrad geklaut, ist der Ärger groß «Besser ist es also, man schützt seinen geliebten Drahtesel», sagt Gunnar Fehlau vom pressedienst-fahrrad in Göttingen. Er hat bei verschiedenen Experten die besten Anti-Klau-Tipps ausrechercheriert und nennt sie uns hier ....



30 Prozent der Raddiebstähle = Spontanklau
Wer beispielsweise sein Rad auch beim kurzen Stopp vor der Bäckerei an die Kette legt, braucht dann keine Angst vorm gefürchteten Spontanklau zu haben. «Statistiken zufolge gehen rund 30 Prozent aller Fahrradklaus auf Gelegenheitsdiebstähle zurück», weiß Torsten Mendel vom Schlossanbieter Abus. «Ein kompaktes Kabelschloss in der 20-Euro-Klasse hilft gegen diese Langfinger bereits wirkungsvoll.'



Dort, wo das Fahrrad länger auf sich allein gestellt ist, reicht einfaches Abschließen nicht. «Ein teures Schloss bringt nichts, wenn der Dieb das Rad auf seinen Kleintransporter laden kann», erläutert Heiko Müller vom Fahrradhersteller Riese und Müller. Ob Fahrradständer, Laternenmast oder Metallzaun, ein Fahrrad gehöre angeschlossen und zwar an einen Gegenstand, der mindestens genauso stabil sei wie das Schloss selbst.


10 Prozent des Fahrradwerts in Schloss investieren

Mit wachsendem Fahrradwert sollte auch die Qualität des Schlosses steigen. «Zehn Prozent vom Fahrradwert sollte man schon investieren, um einen adäquaten Schutz zu erhalten», sagt Schloss-Fachmann Mendel und nennt ....


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..... als Oberbetrag für die sichernde Investition «80 bis 100 Euro». Für diesen Betrag gebe es supersichere Schlösser mit Vierkantbügel oder schweren Ketten. «Abgesehen von der großen Aufbruchsicherheit haben diese Modelle eine abschreckende Wirkung», meint Mendel. «Der Dieb versucht es erst gar nicht.» Zumal in der näheren Umgebung erfahrungsgemäß ein weniger gut gesichertes Fahrrad stehe.



Angebracht werden sollte das Schloss so, dass im Innenraum des Bügels möglichst wenig Platz ist. Das macht es dem Dieb unmöglich, beispielsweise einen Wagenheber zum Aufstemmen anzusetzen. Zudem sollte die Schlüsselöffnung schwer zugänglich nach unten ausgerichtet werden, damit das Arbeiten mit den gefürchteten «Picking»-Werkzeugen erschwert wird. Das sind Gerätschaften, mit denen der Schließzylinder so zerstört wird, dass er aufspringt.



Neben den klassischen Schlossvarianten Bügel- und Kettenschloss bietet die Industrie inzwischen Modelle an, die kompakter sind und dabei trotzdem einen hohen Grad an Sicherheit bieten. So gibt es beispielsweise Ausführungen, die sich wie ein Zollstock mit verschiedenen Segmenten aufbauen. Damit lässt sich das Faltschloss flexibel auch um größere Gegenstände wie dicke Laternenmasten legen. Gerade diese Flexibilität hat den Vorteil, dass sich zerstörende Werkzeuge nur schwer anlegen lassen. Und beimTransport passt das Schloss im Maxi-Handy-Format in eine praktische Kunststoffbox am Rahmen oder gar in die Hosentasche.


Aneinanderschließen ist ein guter Tipp

Wenn sich Fahrräder etwa im Hausflur und Keller nicht anschließen lassen, hat Ralph Klagges von Utopia-Velo einen alten Trick auf Lager: «Schließen Sie einfach mehrere Räder aneinander - das Mountainbike ans ausrangierte Hollandrad und daran noch das 'Puky' vom Sohnemann. So einen sperrigen 35-Kilo-Cluster wuchtet auch ein kräftiger Fahrradklauer nicht die Kellertreppe hoch.»


(Quelle: (#. 4381))

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