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02.07.2007 | 08:38 h

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aktiv Radfahren, Ausgabe 6/07, Kaufberatung 21 Reifen für jeden Bedarf

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Gummi mit Grip(s): Trekkingreifen für glatte & grobe Pisten

(02.07.07/df) Mit die wichtigsten Teile am Rad? Die Reifen! Sie übertragen Lenk- und Bremskräfte, sie sind für leichtes Fortkommen & Komfort zuständig, sie machen das Rad steuerbar. Wir stellen Pneus vor, die Ihr Trekkingrad beflügeln ...

Trekkingreifen mit viel Profil taugen auch auf Naturpisten, für Asphaltcowboys sind profillose »Slicks« die bessere Wahl. Aquaplaniingeffekte gibt´s bei Fahrradpneus nicht,Klassiker mit perfeker Gummimischung, gefertigt in Deutschland: Continental TopContact,Rollt super: Vittoria Randonneur mit Rennrad-Technologie intus,Top-Reifen mit flexiblem, extrem durchstichsicheren Vectran-Pannenschutz, nun 4000 km im aktiv Radfahren Test, kein Platten bisher! ,Reifen fürs Grobe! Empfehlung 1: Michelin Transworld Sprint ,Reifen fürs Grobe! Empfehlung 2: Continental TravelContact, leichtlaufend, robust, langlebig und pannensicher. Der Meilenmacher auf ruppigen Pisten,Reifen fürs Grobe! Empfehlung 3: Schwalbe Marathon XR, für weiche Naturpisten, viel Grip, exzellenter Pannenschutz, etwas schwerer aber sehr beliebt



Reifen sind für viele Radler „einfach da“, sprich sie sind am neuen Rad bereits montiert und man fährt einfach los. Reifen sind aber weitaus mehr, als man denken mag, denn sie sind für den Kontakt zum Boden zuständig. Und entscheiden somit maßgeblich über das Fahrverhalten eines Rades – egal ob Rennrad, Cross- oder Trekkingbike. Die beste Schaltung und der schönste Sattel nützen Ihnen herzlich wenig, wenn der Reifen bereits bei leichter Schräglage ausbricht und Sie der Erdanziehungskraft überlässt.


Da im Kampf um den Kunden aber jeder Hersteller auf den Pfennig schaut, sind die an Rädern montierten Reifen gerade im Budget-Bereich gerne ein „Spar­objekt“. Bei hochwertigen Rädern hat sich das inzwischen geändert: Hier kommen Markenreifen zum Einsatz, mit denen Sie längere Zeit erst mal fahren können, bevor Sie die Serien-Schlappen gegen neue, perfekt zu Ihnen passende Wunschreifen umrüsten.



Priorität 1: der Einsatzzweck


Neben dem jeweiligen Radtyp (Rennrad, Stadtrad usw.) spielt der Einsatzzweck die größte Rolle bei der Reifenwahl. So macht es wenig Sinn, mit einem glatten Renn-Slick über nasse Feldwege zu fahren und mit einem groben Stollenreifen Geschwindigkeitsrekorde auf der Straße brechen zu wollen. Überlegen Sie also vor dem Kauf, welches Terrain Sie bevorzugt befahren. So schränken Sie die schier unendliche Auswahl bereits erheblich ein.


Grundsätzlich gelten für nahezu jeden Reifen einige Grundregeln: Je weniger er wiegt, desto leichter lässt sich Ihr Rad bewegen, da die zu beschleunigenden Massen an den Laufrädern geringer sind. Mit sinkendem Gewicht steigt jedoch das Pannenrisiko, denn auf mehrere Lagen Schutzgewebe oder dickere Kautschukgürtel mit hohem Durchstichwiderstand muss hier verzichtet werden, um Gewicht zu sparen. Rühmliche Ausnahme im Rennradbereich sind die brandneuen „Ultremo“-Reifen von Schwalbe, von denen einer gerade mal 190 Gramm wiegt – trotz verarbeitetem hochdichtem Vectran-Pannenschutzgewebe!


Wie leicht ein Reifen rollt, hängt von vielen Faktoren ab ....
..... vom Luftdruck, der Gummimischung, von der Dicke des Laufstreifens und dem Flankenaufbau sowie vom Profil.


Weiche Gummimischungen bieten meist besseren Grip, verschleißen aber schneller als härtere. Breite Reifen laufen leichter als baugleiche schmale und sind zudem komfortabler, da sie auf einer kürzeren Strecke den Boden berühren und nur über diese kurze Distanz verformend walken. Der Reifen bildet nämlich beim Rollen nach vorne und zur Seite einen Wulst, über den er permanent neu rollen muss. Diese ständige Walkbarkeit ist mit Reibungsverlusten verbunden. Breite Reifen können zudem mit weniger Druck gefahren werden und bieten durch ihren höheren Aufbau (was sie auch schwerer macht) und ihr größeres Luftvolumen mehr Sicherheit vor Reifendurchschlägen beim Kontakt mit Straßen- oder Geländekanten.

Faltbare Reifen sind mitnahmefreundlich.

Viele Hersteller bieten ihre Mantel-Modelle als Falt- und als Drahtreifen an. Üblich bei Reifen sind zwei stützende Drahtringe. Bei einem Faltreifen hingegen übernimmt ein dickes Kevlar-Seil (um das sich die Karkassenlagen in Lagen hin- und herwinden und so eine U-förmige Matte bilden) die Stützfunktion. Das spart einige Gramm. Für die bessere Transportierbarkeit muss man aber tiefer ins Portemonnaie greifen.


Allrounder sind ein Kompromiss


Allroundreifen, die allen Gelände- und Wettersituationen gewachsen sein sollen, sind stets ein Kompromiss – den absoluten Alles­könner kann es aus den erwähnten Gründen nicht geben. Für pannenfreies Fahren sollten Sie übrigens auf ein Mindestmaß an Pannenschutz nicht verzichten.

(Quelle: (#. 2826))

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