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.... liegen die Unistädte Göttingen (82 Prozent) und dann erst das als Fahrradstadt bekannte Münster (80 Prozent). Die Studierendenbefragung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh ergab aber auch eine klare Abfuhr für Berlin: Von den Studenten, die in der Bundeshauptstadt unterwegs sind, tritt dagegen nur ein knappes Drittel für die Uni-Fahrt in die Pedale. Sie benutzen für den Weg zur Hochschule besonders oft den Bus, U- oder S-Bahn. In anderen Großstädten sieht es nicht viel anders aus: In Hamburg nutzt lediglich ein knappes Drittel der Befragten das Rad für die Fahrt zur Uni (33 Prozent), in München (35 Prozent) und Köln (36 Prozent) sind es nicht berauschend viel mehr.
Aktion "Mit dem Rad auf den Campus": Professoren der Saar-Uni steigen aufs Rad
Die Universität des Saarlandes beteiligt sich an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, die der ADFC, die AOK und das Bundesverkehrsministerium gestartet haben. Dass das Fahrrad für sie längst zum Alltag gehört, zeigten heute Professoren der Saar-Universität auf dem Saarbrücker Campus: Für die Fotografen stiegen sie demonstrativ auf ihre Räder, darunter auch Unipräsident Volker Linneweber.
Linneweber unterstützt die Initiative von Thomas Fläschner: Der Bibliothekar in der Geographie und Landesvorstandssprecher des ADFC will so viele Mitglieder der Universität wie möglich dafür gewinnen, statt mit dem Auto per Fahrrad an die Uni zu kommen. „Die Uni ist mittlerweile ziemlich gut mit Radwegen erschlossen“, beurteilt er die Verkehrsanbindung seines Arbeitsplatzes.
Unipräsident Linneweber bedauert, dass er zurzeit nicht mit dem Rad zur Arbeit fahren kann: „Als passionierter Radfahrer würde ich mir über die Unterstützung der Aktion hinaus wünschen, auch aktiv dabei zu sein. Allerdings ist das im Moment mit meinem Job, bei dem Anzug und Schlips gefragt sind, schwer zu vereinbaren. Ich versuche, das in der Freizeit zu kompensieren und könnte mir auch einmal einen Betriebsausflug auf dem Fahrrad vorstellen.“
Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ war im Sommer 2001 ins Leben gerufen worden. Sie erfreut sich seither immer größerer Popularität. So stiegen im Sommer 2006 knapp 125.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland für ihren Arbeitsweg aufs Fahrrad.
Die Kampagne dient einem zweifachen Nutzen: Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, schont nicht nur die Umwelt, sondern investiert in die eigene Gesundheit. Schon 30 Minuten Ausdauerbelastung täglich steigern die Fitness und senken das Krankheitsrisiko erheblich. Besonders geeignet ist das tägliche Radfahren zur Bekämpfung von Übergewicht und Herz-Kreis-Lauf-Krankheiten.
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