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20.12.2006 | 16:17 h

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Fixie Inc. »Peacemaker« – das Interview zum Rad

(20.12.06/fs) Ergänzend zum Artikel über Fixie Inc.´s Peacemaker in der am Freitag, den 22.12. erscheinenden aktiv Radfahren Jan./Febr.-Ausgabe 2007 haben wir mit den beiden Firmengründern geplaudert…

Der eine: Holger Patzelt, 29 und studierter Bauingenieur,Der andere: Recep Yesil: 31 und studierter Maschinenbauer

Wie wurde die Idee »Fixie« geboren?

RECEP YESIL (31): Die Sache mit dem Fixie kam über die Kuriertreffen, da haben wir zum ersten Mal so ein Bahnrad ohne Bremsen und nur mit starrer Nabe gesehen. Ich hab´ das dann natürlich ausprobiert und war fasziniert von diesem Fahrgefühl! Ich hab´ mir dann einen Bahnrahmen aufgebaut, wobei der Holger anfangs gar nicht so begeistert war. Irgendwann hatten wir dann aber beide so ein Rad
und saßen im Sommer 2003 regelmässig in einem Karlsruher Café, wo uns auffiel, daß jeder zweite sich danach umdreht. In den Staaten waren die Räder durch die Radkurier-Szene bekannt, aber hierzulande kannte das kaum jemand. Da haben wir gedacht: das müsste man eigentlich einer breiteren Masse zugänglich machen. Nach einem Jahr Entwicklung, Suche nach geeigneten Lieferanten und den Überlegungen zu einer Modellpallette kam Fixie Inc. dann zustande.


Waren die Herrschaften denn unzufrieden mit der zeitgenössischen Fahrradlandschaft?

YESIL: Nein, gar nicht! Es ging nicht darum, ein cooles Rad ohne Bremsen zu haben. Auch die Ästhetik ist nicht das Wichtigste. Die eigentliche Überlegung ist die Idee des Fixed-Fahrens, dieses anderen Fahrgefühls.


HOLGER PATZELT (29): Nein, wir waren ja beide Radkuriere, und da hat sich halt rauskristallisiert, wie ein Kurierrad aussehen muss. Die technische Umsetzung der eingesetzten Bahnräder war aber unzureichend. So kamen wir auf das Fixie.


Wie reagieren die Leute auf Euer puristisches Konzept?

YESIL: Wir hatten auf der Eurobike sehr viel Zuspruch. Die Leute nehmen unsere Räder als etwas anderes, Erfrischendes wahr und sind neugierig.


PATZELT: Viele bleiben stehen, gucken, wissen aber nicht, warum, weil ja nicht viel dran zu sehen ist. Das Rad wirkt wie ein Kunstwerk, es wird auf seine Seele reduziert.


Wer kauft sich ein »Peacemaker«?

YESIL: Dazu kann ich nichts sagen, das macht der Holger!


PATZELT: Jeder, der das Radfahren neu ausprobieren will. Jemand, dem Emotion und Fahrgefühl wichtig sind, der sein Rad immer wieder neu entdecken will.




Unseren Eindruckvon Fixies Peacemaker mit der Möglichkeit des starren Gangs finden Sie in der neuen Print-Ausgabe der aktiv Radfahren, Heft Januar-Februar 2007 unter der Rubrik »ausprobiert«.

Mehr zum Rad siehe www.cycles-for-heroes.com, Mail an office@fixie-inc.com




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(Quelle: (#. 2151))

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