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05.10.2007 | 11:44 h

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Chinesische Regierung erwägt: Exportverbot für Carbonrahmen?

(05.10.07/df) Da sich die westlichen Fahrradindustrie immer wieder mit gebrochenden Carbonrahmen aus Fernost konfroniert sieht, denkt die Chinesische Regierung über ein Exportverbot von Carbonrahmen nach. ....

Carbonherstellung bei der kompetenten Firma Carbotec östlich von Hongkong. Vor dem »Backen« wird der Carbonrahmen in eine Form gelegt und dann im Ofen aufgeblasen und gebacken.




... Dieses soll solang aktiv bleiben, bis gesetzlich vorgeschriebene Rahmentests bestehen, die die Sicherheit der Produkte gewährleisten.

Aufgrund des hohen Fertigungsaufwandes bei der Rahmenherstellung (allein die Schleifarbeiten benötigen pro Rahmen einen Tag, sieht 12seitige aktiv Radfahren-Reportage über die Carbonrahmenherstellung in China) produziert die westliche Welt aufgrund des allgemeinen Kostendrucks fast alle Carbon-Rahmen in China.

Hauptproblem ist aufgrund der fernen Fertigung die Qualitätskontrolle vor Ort. Nur Hersteller, die ein ständig besetztes Vor-Ort-Büro unterhalten und westliche Standarttestkriterien im laufenden Produktionsprozess sicher stellt, kann bei der Sicherheitsproblematik punkten.

Experten sprechen davon, dass das Problem daher weniger von Rahmen sondern viel eher von Carbon-Kleinteile ausgeht, die nahezu ohne Produkttests ("Vertrauen statt Kontrolle") unter hohem Kostendruck billig produziert werden. Mit erheblichem Sicherheitsrisiko, denn hier handelt es sich um hochbelastete Lenker, Lenkerhörnchen oder Sattelstützen.


(Quelle: (#. 3158))

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