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Die Ritter der Neuzeit reisen in gepolsterten Sätteln und treiben ihre „Drahtesel“ mit Pedalen an. Seit Neuestem ist die gesamte Bergstraße, die Perlenkette der Städte und Gemeinden von Darmstadt bis Heidelberg, von einem durchgängigen Radweg erschlossen. Er ist 83 Kilometer lang und schlängelt sich entlang der touristischen und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten der „Toskana Deutschlands“. Fast alle Bürgermeister und Oberbürgermeister der Bergstraßenkommunen radelten am Montag (24.09.07) eine symbolische Etappe. Sie überquerten nämlich rollend bei Heppenheim und Laudenbach die Landesgrenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg. Allen voran Stefan Dallinger, der Verbandsdirektor der Metropolregion Rhein-Neckar. Der gebürtige Hirschberger lobte die Bergstraße als „prägende Landschaft und Visitenkarte der Region“. Mit von der Partie war auch die Heidelberger Tourismuschefin Vera Cornelius, deren weltberühmte Heimatstadt am Neckar ja eine Art Zieleinlauf darstellt. Die Landschaft präsentierte sich dabei in spätsommerlichem Gewand und von ihrer schönsten Seite. Die Weinberge unter den Burgen und Schlössern leuchten in allen Farben. „So etwas mit dem Rad zu erkunden, das ist Sport, Kultur, Geschichte und Entspannung auf einmal“, schwärmte Heiner Bernhard, der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Weinheim. Der Bergstraßen-Radweg ist mit dem Logo des Tourismusservice „diebergstrasse“ gekennzeichnet und übersichtlich mit Kilometerangaben markiert. Die Route eignet sich besonders für Urlauber und Ausflügler, die sich der Landschaft individuell und naturnah nähern wollen. Manche „Pedalritter“ nehmen gerne eine Bergetappe in Angriff, um einige der Burgen und Schlösser zu besichtigen. Andere Radler rollen lieber auf einer „Tour de Genuss“ von Marktplatz zu Marktplatz und von Weingut zu Weingut. Die abwechslungsreiche Landschaft der Bergstraße bietet für alle Radler beste Bedingungen. Die Strecke führt durch Felder und Weinberge, aber auch direkt durch die historischen Innenstädte. Passend zum neuen Weg hat „die bergstrasse“ eine Broschüre im Taschenformat herausgegeben, die nicht nur die Sehenswürdigkeiten zusammenfasst. Von Ort zu Ort kann man damit Routen planen und Streckenlängen erfahren. Der neue Radweg kann natürlich in nördlicher und in südlicher Richtung befahren werden. Wer Zeit, Kondition und Sitzfleisch hat, fährt die Strecke komplett ab. Einzelne Etappen sind aber auch jederzeit möglich. Das Beste: Alle Orte der Route sind an die Bahn oder an andere öffentliche Verkehrsmittel angeschlossen, so dass ein Umstieg jederzeit möglich ist. Die Verkehrsunternehmen der Region bieten sogar kombinierte Angebote an. Der Tourismusservice „diebergstrasse“ organisiert auch gemeinsam mit einem Reisebüro besondere Angebote mit Übernachtungen und einem Gepäcktransfers im Paket. Weitere Infos zur Radstrecke erhalten Sie beim Tourismus Service Bergstrasse e.V., Großer Markt 9, 64646 Heppenheim, Tel.: 06252-131170, Fax: 06252-131173, info@diebergstrasse.de und www.diebergstrasse.de
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