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13.05.2011 | 14:20 h

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Neue Studie des GDV

Unfallgefahren bei E-Bikes

Flash ist Pflicht!

Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 500 Menschen durch Radunfälle. Die Unfallforscher des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. rechnen mit weiter steigendem Risiko durch Pedelecs und E-Bikes. Und das nicht nur für die Fahrer, sondern auch für andere Radler und Fußgänger. Außerdem werden, so schätzt der GDV, bis Ende des Jahres rund 600.000 Elektrofahrräder in Deutschland unterwegs sein. Aus diesen Gründen haben die Unfallforscher des GDV sechs Crashtests in verschiedenen Konfigurationen durchgeführt: Pedelec gegen Auto, Pedelec gegen Radfahrer, Pedelec gegen Fußgänger. Je einmal mit und einmal ohne Helm. Ihre Forderung: eine Versicherungspflicht.


Fahrer von schnellen Pedelecs besonders gefährdet

Ergebnis der Crashtests und Fahrversuche: vor allem schnelle Pedelecs (bis 45 km/h) können eine Gefahr für den Fahrer, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer sein. Die GDV weist insbesondere auf folgende Gefahrensituationen hin: 1.) höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten auf Verkehrswegen; 2.) häufigere Überholmanöver und längere Fahrtdistanzen; 3.) falsche Einschätzung der Geschwindigkeit von E-Bikes durch andere Verkehrsteilnehmer; 4.) fehlende oder mangelnde Technik wie zu schwache Bremsen oder fehlendes Bremslicht.


Rahmen und Bremsen nicht angepasst

Weiterhin beklagt der GDV, dass Pedelecs und E-Bikes in der Regel normale Fahrräder mit gewöhnlichem Rahmen und konventionellen Bremsen sind. Nur wenige Fahrzeuge sind für hohe Geschwindigkeiten und große Gewichte ausgelegt. Gewöhnliche Felgenbremsen oder ruckartig agierende Scheibenbremsen eignen sich laut GDV nicht gut für Elektroräder. Besser sind hydraulische Scheibenbremsen. Auch die Rahmen der meisten Räder sind kaum für die entstehenden Belastungen ausgelegt. Dadurch steigt die Gefahr von Rahmenbrüchen – bei Tempo 40 ist das lebensgefährlich.


Warnung vor Baumarkt-Rädern

Der GDV warnt besonders vor billigen Pedelecs aus Baumärkten! Der GDV fordert ein Ende des „Einsetzen von Komponenten“ in normale Räder – stattdessen sollten Pedelecs komplette Neuentwicklungen sein – und, so die Forderung eine neue eigene Fahrzeugkategorie bilden.
Der Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) reagiert mit Unverständnis auf die Forderungen der Versicherer. Schnelle Pedelecs mit Motorleistung bis 500 Watt und Tretunterstützungshöchstgeschwindigkeiten von 45 km/h sind heute bereits versicherungspflichtig, als Kleinkrafträder samt Helmpflicht.
Leistungsschwächere Modelle (Motorleistung bis 250 Watt, Höchstgeschwindigkeit mit Tretunterstützung 25 km/h) gelten nach EU-Vorschriften als Fahrräder und haben keine Versicherungspflicht. Ihre Fahrer sind wie Radfahrer über eine freiwillig abgeschlossene Privathaftpflicht abgedeckt, die in Deutschland drei Viertel aller Haushalte haben.


Filme zu den Crashtests finden Sie hier

!!! Falls sich der Flashplayer nicht öffnet, bitte hier klicken !!!

(Quelle: ElektroRad 02/11)

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12vikinger, 23.06.2011 | 00.13
Unfallgefahren bei E-Bikes
Na klar, dass die Lobby-Aktiven hier den Gesetzgeber auffordern, neue Pfründe für die Abzocker der VW zu schaffen. Typisch desinformative Laberei: 500 Tote bei Fahrradunfällen. Das sind 500 Opfer von mordlustigen Autofahrern, fehlenden Fahrradwegen, und einige Stürze ungeübter Radler. Was hat das mit E-Bikes zu tun?? Und der ADAC (aktiv um rücksichtslose Autofahrer und Raser vor Strafen zu schützen) ist wieder mal eifrig. Ich fahre mit meinem Rad ohne E-Motor 35-39 kmh Spitze. Fehlt noch dass ich ein Kennzeichen und Versicherungspflicht vorgeschrieben bekomme, zum Wohle der Vermögen der Versicherungen und deren Manager. Gibts dadurch weniger Opfer?
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